Werdohler Öffentlichkeit ist fassungslos

Altbürgermeister Siegfried Griebsch stirbt mit 61 Jahren

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Siegfried Griebsch genoss seinen Ruhestand sichtlich. Am Dienstag ist er gestorben.

Werdohl - Der ehemalige Bürgermeister Siegfried Griebsch ist im Alter von nur 61 Jahren am Dienstagmorgen im Klinikum Lüdenscheid gestorben. Er war wegen Problemen mit dem Herzen vor drei Jahren nicht zu einer zweiten Amtszeit angetreten und wollte seinen Ruhestand genießen. Familie, Freunde und viele Werdohler sind fassungslos.

Griebsch wäre im Dezember 62 Jahre alt geworden. 1972 begann der gebürtige Iserlohner in seiner Heimatstadt eine Ausbildung bei der Stadtverwaltung. Nach der Hochzeit mit seiner Frau Monika 1975 zog er nach Eveking, der Heimat seiner Frau. Jahrzehnte arbeitete er bei der Plettenberger Stadtverwaltung, zuletzt in verantwortlicher Position. 1999 trat er für die SPD in den Werdohler Rat ein. Aus der Verwaltungsposition in Plettenberg heraus kandidierte er 2009 für das Amt des Werdohler Bürgermeisters und gewann die Wahl gegen Heiner Burkhardt von der CDU. Bis 2014 blieb er fünf Jahre Bürgermeister.

Zur Wiederwahl trat er überraschend nicht mehr an, Griebsch gab damals gesundheitliche Gründe an. Ärzte hatten ihn gewarnt, sein Herz nicht über die Maßen zu belasten. Er ging mit 58 Jahren in den Ruhestand. Kommunalpolitisch engagierte er sich nicht mehr, wurde aber als Vorsitzender des Vereins für den Ahehammer zum Motor für den Erhalt des denkmalgeschützten Ensembles.

Griebsch hinterlässt seine Frau Monika, seine Kinder Christina und Michael sowie das Enkelkind Valentino.

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