Zwölf Paare ringen in Werdohl um Heimpokal

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Die Sieger des Heimpokals der Versetaler Schützen.

Werdohl - Christel Hausmann und Klaus König haben den Heimpokal der Versetaler Schützen mit 2265 Ringen gewonnen. In den Einzelwertungen lagen bei den Damen Margitta Grüber (1137 Ringe) und bei den Herren Gustav Grennigloh (1183) vorne.

Der Heimpokal wird immer über ein Jahr hinweg ausgeschossen, erklärt Christel Hausmann. „Dabei wird immer ein stärkerer Schütze einem weniger Starken zugelost.“ Geschossen wird im Versetal an jedem Mittwoch. Die zueinander geloste Paarung muss mindestens einmal im Monat antreten auf der Jagd nach den Ringen, um letztlich in die Wertung zu kommen. In diesem Jahr traf das auf zwölf Paare zu.

„Wer mindestens sechs Mal geschossen hat“, so Hausmann weiter, „bekommt beim Grünkohlessen zum Jahresbeginn seine Portion umsonst.“ Auch am Mittwochabend wurde gegessen. Es wurde vor dem Schützenheim gegrillt. Dazu gab es Salate und kühle Getränke.

Die ersten drei Paare des jüngsten Heimpokalschießens erhielten Pokale: Hinter Hausmann und König auf dem zweiten Platz landeten mit 2256 Ringen Manuela Bettelhäuser und Bastian Häring. Dritte wurden Heinz-Werner Turk und Manfred Kehr (2253 Ringe).

Traditionell erhält das letztplatzierte Pärchen Laternen. Diese sind im Versetal allerdings nicht rot, sondern babyblau und babyrosa. Letztere bekam Uwe Bettelhäuser. Klaus Röther nennt für die kommenden zwölf Monate die bläuliche sein Eigen.

Hausmann bedauerte abschließend: „In diesem Jahr wurden 319 Serien geschossen beim Heimpokal. Das sind elf weniger als im Vorjahr, obwohl fünf Schützen mehr teilgenommen haben.“ Außerdem hätten sich von den teilnehmenden 24 Schützen nur sechs verbessern können.

Von Michael Koll

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