Werdohl in weißem Gewand

Werdohl in weiß. Zur Zeit präsentiert sich die Stadt an Lenne und Verse mit einer rund elf Zentimeter dicken Schneehaube. Für die kommenden Tage ist zwar kein neuer Schneefall, dafür aber Dauerfrost gemeldet. -  Foto: Domke

WERDOHL - Der Winter hat Werdohl fest im Griff. Fast acht Zentimeter Neuschnee kamen in der Nacht von Sonntag auf Montag hinzu und auch im Laufe des Tages rieselte es immer wieder weiß vom Himmel. Für die kommenden Tage sagt der Wetterbericht zwar keinen neuen Schneefall voraus, allerdings bleiben die Temperaturen dauerhaft im Minusbereich.

„Wir waren auf den Schneefall gut vorbereitet und konnten die Straßen im gesamten Stadtgebiet ohne Probleme räumen“, berichtete Uwe Bettelhäuser, Straßenmeister des städtischen Baubetriebshofes. Er koordinierte die Räumarbeiten in Werdohl und schickte bereits um vier Uhr morgens die ersten Fahrzeuge auf die Straße. 22 seiner Mitarbeiter schoben mit schwerem Gerät den Schnee und sorgten dafür, dass der Berufsverkehr nicht beeinträchtigt wurde.

Auch einige Fußtruppen waren mit Besen, Schaufel und Streusalzeimern in der Innenstadt und rund um die Schulen unterwegs, damit auch Fußgänger und Schulkinder sicher ans Ziel kamen. Auf den Gehwegen kam zudem der kleine Traktor zum Einsatz.

Dank der freien Straßen hatte auch die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG) keine Ausfälle im morgendlichen Busverkehr zu beklagen, wie Pressesprecher Jochen Sulies unserer Zeitung mitteilte. „Einige Linien kamen zwar zehn bis 15 Minuten zu spät, aber das ist bei den Witterungsverhältnissen zu entschuldigen“, so Sulies.

Vorbildlich benahmen sich laut Aussagen der Polizei auch die Autofahrer. Bis zum späten Nachmittag habe es keinen wetterbedingten Unfall oder Verkehrsstörungen gegeben.

„Aufgrund des Wetters hatten wir nur eine geringe Mehrbelastung in der Ambulanz“, sagte Dr. Klaus Terfloth, Chirurg in der Stadtklinik Werdohl. Einige Handgelenksbrüche und verdrehte Knie habe er behandeln müssen. „Im Großen und Ganzen sind die Werdohler sehr umsichtig“, so der Mediziner.

Von Friederike Domke

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