Weiterhin mehrere Herausforderungen

Gut 18 Millionen Euro Gewinn in 2018: Vossloh schreibt wieder schwarze Zahlen

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Vossloh schreibt wieder schwarze Zahlen.

Werdohl – Nach einem Jahr mit Verlusten hat der Bahntechnikkonzern Vossloh 2018 wieder Gewinn gemacht - und kämpft trotzdem.

Der Verkehrstechnikkonzern Vossloh mit Stammsitz in Werdohl hat 2018 dank geringerer Verluste in den bereits verkauften oder zum Verkauf stehenden Sparten wieder schwarze Zahlen geschrieben. Unter dem Strich lag der Gewinn im vergangenen Jahr bei gut 18 Millionen Euro, wie das im SDax notierte Unternehmen mitteilte. 2017 hatte es noch einen Verlust von acht Millionen Euro gemacht. 

Im Tagesgeschäft lief es indes weniger rund. Vossloh kämpfte projektbedingt vor allem mit einem schwächeren Geschäft mit Schienenbefestigungssystemen auf dem chinesischen Markt. Der Umsatz lag deshalb im Berichtszeitraum insgesamt unter dem des Vorjahres. Die Erlöse gingen um knapp sechs Prozent auf 865 Millionen Euro zurück.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank um mehr als ein Fünftel auf 54,2 Millionen Euro. Den Aktionären will das Unternehmen aus dem Sauerland eine stabile Dividende in Höhe von einem Euro je Aktie zahlen. 

Deren Wert ist deutlich gestiegen: Im Umlauf befanden sich 2018 durchschnittlich knapp 16 Millionen Stück, das Ergebnis lag 2018 bei 1,14 Euro je Aktie (Vorjahr: 0,50 Euro). 

Management zeigt sich zufrieden

Das Management zeigte sich mit der Entwicklung zufrieden. Konzernchef Andreas Busemann baut nun vor allem auf die gut gefüllten Auftragsbücher. „Unsere erfreuliche Auftragslage gibt uns Zuversicht für die kommenden Jahre“, sagte er laut Mitteilung. 

So hat Vossloh unter anderem drei Großaufträge für die Lieferung von Schienenbefestigungen aus China an Land ziehen können. Ende 2018 lag der Auftragsbestand mit 595 Millionen Euro um gut ein Viertel über dem des Vorjahres. 2019 wird daher ein Umsatzzuwachs auf 900 Millionen bis eine Milliarde Euro angepeilt, ein Jahr später sollen die Erlöse bereits bei 950 Millionen bis 1,05 Milliarden Euro liegen. 

Herausforderndes Marktumfeld in den USA

Im US-amerikanischen Raum und in einigen anderen Regionen bleibe das Marktumfeld jedoch weiter herausfordernd, räumte der Vossloh-Lenker ein. Auch beim ursprünglich für 2018 geplanten Verkauf des Lokomotivgeschäfts kam der Konzern nicht so voran wie erhofft. Die Sparte ist das letzte Geschäftsfeld des Bereichs Transportation beim Werdohler Unternehmen, das noch nicht verkauft ist. - dpa

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