Echte Weihnachtsmann bekehrt den falschen

Kommissar Krenz verhört Stefan von Bölleburg. Die Nachbarin Frau Brensken lauscht hinter dem Fenster. Sie wittert einen Skandal. Dabei findet der Papa von Silke und Stefan gerade nur seinen Glauben an den Weihnachtsmann wieder.

WERDOHL ▪ Eigentlich hat Achim von Bölleburg keinen Bock. Doch er muss zur Adventsfeier des örtlichen Sportvereins. Schließlich hat der ihn gebucht als Weihnachtsmann. Also quält sich der Familienvater in sein rotes Kostüm und klebt den falschen Bart an. Seine Kinder bleiben alleine zuhause zurück. Von Michael Koll

Plötzlich ist der Papa aber verschwunden. Silke und Stefan erfahren telefonisch, dass ihr Vater nicht beim Sportverein ankam. Sie sind aufgeregt, ratlos, besorgt und rufen die Polizei. Weil die hysterisch-neugierige Nachbarin, Frau Brensken, dort auch schon schlimme Gerüchte über das „mysteriöse Verschwinden“ der Mutter von Silke und Stefan gestreut hat, ist der wortkarge, jedoch übereifrige Kommissar Krenz aber äußerst misstrauisch gegenüber den beiden Jugendlichen.

So wird aus der anfänglichen Komödie des Darmstäder Theaters auf Tour mit einem Mal ein waschechter Krimi. Die fabelhaften Schauspieler verzauberten gestern Nachmittag im Festsaal Riesei mit ihrer prächtig gelungenen Weihnachts-Krimi-Uraufführung große wie kleine Besucher.

Tatsächlich ist der anfangs noch arg genervte Achim von Bölleburg allerdings nur mit Hilfe eines magischen Rings in der Zentrale des echten Weihnachtsmanns gelandet. Dieser erklärt ihm, dass er nur zuständig sei für jene Menschen, die wirklich noch an ihn glaubten.

Und der Familienvater findet so letztlich doch zu seinem eigenen Glauben an die Weihnacht zurück. Und nicht nur ihm mag es am Ende so gegangen sein.

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