Drei „Hingucker“ stehen in der Stadt

Auch der Bürgerstammtisch beteiligt sich an der „Hingrucker“-Aktion des Arbeitskreises Tourismus und stellte am Samstagvormittag die Hinweistafeln mit auf. Mit der Schaufel in der Hand wurde dabei auch tatkräftig geholfen.

WERDOHL ▪ Drei der vier vom Arbeitskreis Tourismus in Auftrag gegebenen Hingucker-Schilder stehen seit Samstagvormittag, aufgestellt durch Mitglieder des Kreises. Ein vierter an den SGV-Bänken beim Lenneken, Nähe Stadtbrücke, folgt. Von Michael Koll

Bernd Dunkel und Siegfried Gleizmann waren die Initiatoren dieser Idee. Sie hatten ähnliches in Südtirol gesehen. Mit Hilfe von Zeichnungen und Plänen aus dem Meraner Land sind die Werdohler Hinweisschilder nun ein Nachbau dieser Originale.

Die „Hingucker“ geben Hinweise zu Gebäuden (Bahnhof) und Kunstwerken (Lenneken). Sie erklären das Zeitgeschehen (Werdohl als ehemalige Industriestadt). Auch Erdkunde fließt mit ein, wenn etwa in Remmelshagen die Koordinaten des Aussichtspunktes angegeben sind. Insgesamt sieben von Ingo Duisberg und Ingo Bader hergestellte Tafeln hatte der Arbeitskreis ins Auge gefasst. Für drei der jeweils 440 Euro teuren „Hingucker“ wurden bisher aber noch keine Förderer gefunden. Die ersten vier wurden gefödert vom Bürgerstammtisch, dem Land Nordrhein-Westfalen, der Provinzialgeschäftsstelle Leffin, dem Modehaus Wortmann, der Gaststätte Mythos sowie der Neuen Apotheke.

Manfred Hoh, Sprecher des Arbeitskreises Tourismus, weiß: „Aus Altena hatten wir bereits eine Anfrage zu den ‘Hinguckern’.“

Der Arbeitskreis trifft sich in unregelmäßigen Abständen. Teilnehmer sind unter anderem der Ex-Bürgermeister Manfred Wolf, Stefan Groß (Stadtumbaubüro), die Mitarbeiter des Stadtmarketings sowie Verwaltungssachbearbeiter Rainer Gumz (Abteilung Kultur).

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