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Stellen in der Verwaltung weiter unbesetzt

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Von: Volker Griese

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Die Stadt Werdohl hat Geld vom Land erhalten.
Die Stadt Werdohl hat Geld vom Land erhalten. © Maximilian Birke

Seit einiger Zeit ist die Stadt Werdohl auf der Suche nach Verstärkung für verschiedene Abteilungen der Stadtverwaltung. So ist der aktuelle Stand.

Werdohl – Gerade läuft noch die Ausschreibung einer Stelle in der Abteilung Tiefbau und Baubetriebshof, die mit einem Bauingenieur oder einer Bauingenieurin besetzt werden soll. An anderer Stelle gibt es für die Verwaltung wohl bereits Grund zur Hoffnung.

Der Bedarf an weiterem Personal war das Ergebnis einer 2019 durchgeführten Organisationsuntersuchung durch die Gemeindeprüfungsanstalt und die bundesweit tätige BSL Managementberatung, die der Verwaltung für das gesamte Rathaus die Notwendigkeit von fünf weiteren Vollzeitkräften attestiert hatte.

Der Rat hatte daraufhin im Sommer 2020 der Abteilung Bauen und Immobilienmanagement zwei Stellen, den Abteilungen Steuerung und Finanzen sowie Tiefbau und Bauhof jeweils eine Stelle und der Abteilung Ordnung und Einwohnerwesen eine Fünftel-Stelle bewilligt.

Brandschutzkenntnisse

Besetzt sind die Stellen indes noch nicht, jedenfalls nicht alle. Deshalb hatte die Stadt erst jüngst für die Abteilung Bauen und Immobilienmanagement die Stelle eines Bauingenieurs der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen erneut ausgeschrieben. Im ersten Anlauf hatte die Stadt zwar eine Kandidatin finden können, die sei aber kurz vor ihrem geplanten Dienstantritt doch wieder abgesprungen, erklärte Abteilungsleiter Thomas Schroeder auf Nachfrage.

Auf die neuerliche Stellenausschreibung hätten sich nun auch wieder Bewerber gemeldet, sagte Schroeder, ohne jedoch Einzelheiten zu nennen. Er verriet nur so viel: „Ich bin optimistisch, dass für uns etwas dabei ist.“

Die neue Kraft, die möglichst Kenntnisse im Bereich Brandschutz mitbringen soll, um Brandschutzmaßnahmen in sämtlichen städtischen Gebäuden begleiten zu können, soll vorrangig in der technischen Gebäude-Unterhaltung und im städtischen Hochbau eingesetzt werden. Für die Stadtverwaltung ist auch denkbar, die Vollzeitstelle aufzuteilen und beispielsweise zwei Halbtagskräfte einzustellen.

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