Sanierung an Friedenskirche abgeschlossen

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Das neue Podest vor dem Hauptportal der Friedenskirche. Der Zugang ist jetzt behindertengerecht ausgebaut.

Werdohl - Die Friedenskirche in Eveking kann seit kurzem wieder durch das Hauptportal betreten werden. Die nach einem Wasserschaden erforderlich gewordene Sanierung des Gemäuers im Turmbereich ist abgeschlossen. Die in der zweiten Aprilhälfte dieses Jahres begonnenen Arbeiten haben mehr Zeit in Anspruch genommen, als ursprünglich vorgesehen.

Noch am 24. April war Bau-Kirchmeister Gerd Petersmann davon ausgegangen, dass die Maßnahme bis zur Konfirmation am 25. Mai abgeschlossen werden und der Zugang zur Kirche durch den Haupteingang wieder möglich sein könnte. Aber: „Wir haben diese Rechnung ohne Berücksichtigung der Witterung aufgemacht“, so Petersmann jetzt.

Immer wieder aufkommende und dann lang anhaltende Regenfälle hatten dazu geführt, dass sich die Austrocknung der Grundmauer rund um den Turmbereich trotz des Einsatzes elektrisch betriebener Trockner erheblich verzögerte und die Isolierung des Sanierungsbereiches, die vor fast 60 Jahren nahezu komplett versäumt worden war, auch nicht vorankam. „Es war einfach höhere Gewalt“, gab Petersmann zu. Der vorkalkulierte Kostenrahmen, der „mit deutlich mehr als 20 000 Euro“ angegeben war, wurde nicht allzu stark überstrapaziert.

Die Baustelle war zum Zeitpunkt der Konfirmation zwar kein schöner Anblick, doch auch diese Phase ist nun vorbei. Die erforderlich gewordene Sanierung hatte zudem noch etwas Gutes: Der Zugang zur Kirche durch das Hauptportal konnte in einem Zuge behindertengerecht ausgebaut werden. Das Podest aus grauem, aber sehr empfindlichem Naturstein kann beispielsweise von Rollstuhlfahrern über eine am Eingang zum Gemeinderaum geschaffene, gepflasterte Rampe erreicht werden. Der Übergang in den Glockenturmbereich und in das Kirchenschiff ist anschließend problemlos.

Von Rainer Kanbach

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