Für Werdohl und die Region

WERDOHL ▪ Die Teilnahme Werdohls am Stärkunspakt Stadtfinanzen und die Lenneradroute im Rahmen des Regionale Projektes waren gestern Themen des Gespräches zwischen dem auch für Werdohl zuständigen Landtagskandidaten Michael Scheffler und Bürgermeister Siegfried Griebsch im Rathaus. Von Ute Heinze

Auch wenn die Zusammenarbeit mit dem neuen und alten Landtagsabgeordneten in der Vergangenheit sehr gut und vertrauensvoll gewesen sei, sei es auch zukünftig wichtig, über die Probleme in Werdohl zu sprechen, sagte Bürgermeister Griebsch.

Das Stadtoberhaupt bat Scheffler um Unterstützung für die geplante Lenneradroute im Rahmen des Regionaleprojektes. Geplant sei der Bau eines Radweges von Dresel nach Elverlingsen entlang der Bundesstraße 236. Die Schaffung dieses Streckenabschnittes sei allerdings sehr kostenintensiv und teurer als die Alternativroute über die Berge. „Es ist wichtig, dass eine, auch für Familien durchgängig befahrbare Radstrecke geschaffen wird, die auch vermarktet werden kann“, sagte der Bürgermeister im Rahmen des Pressegespräches. Eine solche Strecke habe ein nicht zu verachtendes wirtschaftliches Potential für den Radtagestourismus.

„Das habe ich verinnerlicht“, so Scheffler, der die Regionale als Botschafter für die SPD-Landtagsfraktion betreut. Scheffler versprach, das Gespräch mit dem Verkehrsminister und Straßen. NRW suchen zu wollen, um sich für den Radweg von Dresel nach Elverlingsen einzusetzen. Die Lenneradroute sei eine Chance für den Tourismus in der Region, die wahrgenommen werden müsse. „Es ärgert mich, wenn Autos mit vielen gelben Nummernschilder an uns vorbeifahren,“ so der Landtagspolitiker weiter.

„Positives für

Region bewirken“

Scheffler betonte seinerseits, dass ihm der kurze Draht ins Werdohler Rathaus sehr wichtig sei. „Ich bin in Düsseldorf als Lobbyist für meinen Wahlkreis unterwegs“ so Scheffler weiter. Er wolle Positives für Werdohl und die Region bewirken.

Auch auf die Teilnahme Werdohls am Stärkungspakt Stadtfinanzen ging Scheffler ein. Die Teilnahme biete eine große Chance, sich an den eigenen Haaren wieder aus dem Sumpf herauszuziehen. Einig waren sich Scheffler und Griebsch, dass die anstehende Haushaltskonsolidierung für die Werdohler eine schwierige und schmerzhafte, allerdings auch alternativlose Aufgabe sei.

Für die Schieflage der städtischen Haushalte sei auch der Bund mit verantwortlich, der den Kommunen immer mehr Aufgaben aufbürde, waren sich die beiden SPD-Politiker auch in diesem Punkt einig. „Die Mittel, die die Bundesregierung für das Betreuungsgeld vorsieht, sollte sie lieber den Kommunen für den ausbau der U3-Plätze zur Verfügung stellen“, so Siegfried Griebsch.

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