Stadträte wollen den Druck erhöhen

Werdohl und Plettenberg: Gemeinsame Resolution für Radwegbau

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Der Radweg soll nach Wunsch der Städte Plettenberg und Werdohl unterhalb des Straßenniveaus verwirklicht werden.

Werdohl/Plettenberg – Es muss endlich eine Lösung gefunden werden. Dieser Meinung ist nicht nur der Werdohler Ratsherr Jürgen Henke, sondern auch Plettenbergs Bürgermeister Ulrich Schulte, wenn es um den fehlenden Radweg zwischen Plettenberg und Werdohl geht.

Die Stadt Plettenberg will nun Unterstützung leisten und gemeinsam mit Werdohl eine Resolution fassen. So soll es in der kommenden Woche von beiden Stadträten beschlossen werden. Das Werdohler Gremium tagt am Montag, 22. Juni, ab 17 Uhr im Festsaal Riesei, der Plettenberger Rat einen Tag später. 

„Ein durchgehender Radweg entlang der Lenne wäre ein wichtiger Baustein für eine touristische Vermarktung unserer Region. Leider ist dies nicht überall gegeben. Speziell zwischen Plettenberg und Werdohl fehlt ein wichtiges Teilstück, das die Fahrradfahrer zwingt, die viel befahrene Bundesstraße 236 zu nutzen. Aufgrund der dort gefahrenen Geschwindigkeiten und der Unübersichtlichkeit im Kurvenbereich ist das ein nicht ungefährliches Unterfangen. Vor allen Dingen Familien mit Kindern ist von der Nutzung dieses Streckenabschnittes wegen seiner Gefährlichkeit abzuraten“, schreibt Plettenbergs Bürgermeister Schulte in der Vorlage für die Ratssitzung. 

Immer wieder Probleme 

Immer wieder ist es in der Vergangenheit zu Problemen mit dem Ausbau gekommen. Erst sperrte sich die untere Wasserbehörde (also der Märkische Kreis), jetzt stockt die Festlegung der richtigen Strecke an einer fehlenden Abstimmung zwischen der oberen Wasserbehörde (Bezirksregierung) und Straßen.NRW. 

„Diese Uneinigkeit zweier Behörden geht zu Lasten der beteiligten Städte und vor allen Dingen zu Lasten der Fahrradfahrer, die diese Strecke nutzen. Gleichzeitig blockiert sie die touristische Entwicklung der Lenneroute“, schreibt Schulte. 

Druck auf die Behörden erhöhen

Die Resolution soll nun den Druck auf die Behörden erhöhen. Darüber hinaus soll das Schreiben auch mit der Bitte um Unterstützung an die heimischen Landtagsabgeordneten versandt werden. 

„Die Städte Plettenberg und Werdohl halten einen zeitnahen Ausbau des Radweges im Bereich Teindeln für unabdingbar und fordern die Bezirksregierung und Straßen.NRW auf, hier kurzfristig zu einer Einigung zu kommen, sodass der Lückenschluss im kommenden Jahr endlich vollendet werden kann“, heißt es in der Resolution, die den Radwegeausbau unterhalb des Straßenniveaus der B 236 bevorzugt, weil dieser schneller zu realisieren sei.

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