Ökumenische Projektkantorei probt für Pfingst-Gottesdienst

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Mario Jeßegus und Frank Kirchhoff wollen mit einer ökumenischen Projektkantorei bis Pfingsten zwei Lieder von Johann Sebastian Bach und Felx-Mendelssohn Bartholdy einstudieren, an denen auch Martin Luther seinen Anteil hatte.

Werdohl - Egal ob evangelisch oder katholisch – all jene, die Freude am Singen haben, sind eingeladen, an der ökumenischen Projektkantorei mitzuwirken, die im Rahmen des Festgottesdienstes am Pfingstmontag (5. Juni, 11 Uhr) als besonderer Höhepunkt im Rahmen des Reformations-Jubiläumsjahres präsentiert werden soll.

Dabei kommen zwei klanglich sehr schöne und ausdrucksvolle Werke zur Aufführung, die einen direkten Bezug zum Liedschaffen des Kirchenreformators Martin Luthers herstellen. Einerseits geht es – wie berichtet – um die 1726 uraufgeführte Bachkantate mit dem Titel „Gott soll allein mein Herze haben“ (BWV 169) mit dem Schlusschoral aus Luthers „Nun bitten wir den Heiligen Geist“, der in abgewandelter Form auch in katholischen Gesangbüchern auftaucht. Andererseits ist die Choral-Kantate „Verleih und Frieden gnädiglich“ von Felix Mendelssohn Bartholdy nach dem gleichnamigen Lied von Martin Luther im Programm. Das Lied, dessen Melodie als Luthers Werk gilt, ist ein Gebet um den irdischen, politisch-sozialen Frieden.

Für beide Chorstücke, die laut Kantorin Marion Jeßegus „gut singbar“ sind, beginnen am Mittwoch, 26. April, die Proben in der oberen Etage des Evangelischen Gemeindehauses in der Stadtmitte (19.30 bis 21.30 Uhr). Es folgen weitere Proben am Samstag, 20. Mai, und am Freitag, 2. Juni.

Die Leitung für die ökumenische Projektkantorei haben die Kirchenmusiker Marion Jeßegus und Frank Kirchhoff, die auf eine große Beteiligung von Sängerinnen und Sängern hoffen. Beide sind überzeugt, „mit diesem Projekt ein klangvolles Zeichen des guten ökumenischen Miteinanders in Werdohl setzen zu können“.

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