Folgen für Einrichtung

Neue Coronafälle in Werdohler Kita: Jugendamt reagiert

Neue Coronafälle sind in einer städtischen Kita in Werdohl aufgetreten.
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Neue Coronafälle sind in einer städtischen Kita in Werdohl aufgetreten.

In einer Kita in Werdohl sind am Freitag mehrere Corona-Infektionen bekannt geworden. Das Jugendamt ergreift nun Maßnahmen.

Werdohl – In der städtischen Kindertagesstätte Gernegroß sind am Freitag zwei Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus aufgetreten. Das hat Jugendamtsleiterin Kirsten von der Crone mitgeteilt. Die Folgen für die Einrichtung in der Stadtmitte halten sich nach ihrer Darstellung aber wohl in Grenzen.

Die Kita Gernegroß bietet derzeit wegen der Einschränkungen in der Corona-Pandemie wie landesweit alle Kitas nur eine Notbetreuung an. Deshalb besuchen momentan nur etwas mehr als 20 anstatt der sonst üblichen 100 Kinder die Einrichtung an der Schulstraße. Diese Kinder werden darüber hinaus in festen Gruppen betreut; dadurch soll das Ansteckungsrisiko innerhalb der Einrichtung möglichst klein gehalten werden.

Von den beiden Infektionen ist nach Worten der Jugendamtsleiterin deshalb nur eine Gruppe mit sechs Kindern und zwei Betreuungskräften betroffen. Für die sechs derzeit noch nicht infizierten Kontaktpersonen habe das Gesundheitsamt eine 14-tägige Quarantäne angeordnet, die bis zum 5. Februar andauern soll, erklärte von der Crone. Ab dem 1. Februar sollen die Kontaktpersonen aus der Gruppe durch das Gesundheitsamt noch einmal getestet werden.

Das Jugendamt habe die Eltern, deren Kinder der betroffenen Gruppe angehören, noch am Freitag über den Vorfall und die Konsequenzen informiert, sagte von der Crone.

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