Aus der tristen Schulhoffläche wird ein Spielparadies

Die triste graue Pausenhoffläche soll in den kommenden Wochen in ein Spielparadies für die Jungen und Mädchen verwandelt werden.

WERDOHL - Eine Trennfuge teilt die triste, graue Pausenhoffläche der evangelischen Martin-Luther-Grundschule in Ütterlingsen bereits in zwei Teile: Bis zum Ende der Sommerferien Anfang September soll der jetzige Schulhof in ein Spielparadies für die Jungen und Mädchen verwandelt werden.

In dem Teil, in dem die Asphaltfläche zurückgebaut wird, sollen Klettertürme, eine Hangrutsche und eine Nestschaukel während der Pausen für Kurzweil sorgen. Auch eine Slackline und Kletterstangen sollen die Motorik und die Bewegungsfreude des Nachwuchses fördern.

Die rechte Schulhoffläche können die Kinder beispielsweise zum Seilchenspringen oder Ballspielen nutzen.

„200 000 Euro stehen für die Tiefbauarbeiten zur Verfügung. Von weiteren 70 000 Euro sollen die Spielgeräte angeschafft werden. 50 000 Euro betragen die Planungskosten für das Projekt“, erklärte Fachbereichsleiter Bernd Mitschke gestern im Rahmen eines Ortstermins in Ütterlingsen. Der städtische Eigenanteil liege bei 20 Prozent.

Neben der Umgestaltung des Schulhofes wird auch das Areal rund um die Bildungseinrichtung in eine Freizeitfläche für die Bewohner des Bezirks umgestaltet. Der auch außerhalb der Schulzeiten frei zugängliche Hang neben der Bildungseinrichtung, zwischen Danziger und Erfurter Straße, wird unter anderem mit einer Hangrutsche und einem Kletterpfad ausgestattet. Hier können die Kinder aus Ütterlingsen in der Freizeit spielen.

Auf der einstigen Rasenfläche zwischen der Turnhalle und der Danziger Straße ist derzeit ein Bagger am Werk. Dort schaffen die Arbeiter eine asphaltierte Rampe, die beispielsweise Fahrzeugen des Baubetriebshofes die Zufahrt zum Schulhof ermöglichen soll.

Die Treppenanlage zwischen der Schule und der Danziger Straße, neben der Turnhalle, fällt weg. „Der wird begrünt“, berichtet Tiefbauamtsleiter Martin Hempel und fügt hinzu: „Die Treppenanlage zwischen der Erfurter Straße und der Schule haben die Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofes schon teilerneuert.“ Zudem gibt die Stadt einen weiteren Verbindungsweg auf – zwischen der Erfurter Straße und der Straße Ruppenhahn – auf der anderen Seite der Schule.

Links neben dem Gebäude sollen die Grundschüler bei schönem Wetter im grünen Klassenzimmer Rechnen und Schreiben lernen. Lediglich die Bankgruppe und die Outdoortafel fehlen noch. Die Böschungen müssen ebenfalls noch begrünt werden. Unterhalb des grünen Klassenzimmers grenzen Findlinge das Areal des künftigen Schulgartens ab, den die Schulgemeinschaft in Eigeninitiative bepflanzen möchte. Laut Mitschke und Hempel wird auch der ehemalige Haupteingang reaktiviert. Die Zuwegung soll in den kommenden Wochen neu gepflastert werden. Neben der Treppe werde zudem eine Rampe geschaffen, um den Zugang zum Haupteingang barrierefrei zu gestalten.

Bezüglich der Bushaltestellen entlang der Danziger Straße haben die Verwaltungsmitarbeiter ihre ursprünglichen Pläne über den Haufen geworfen. So sollte im Bereich des Haupteinganges der Schule ursprünglich eine neue Bushaltestelle entstehen. „Darauf verzichten wir aus Kostengründen“, sagt Mitschke. Die Haltestelle neben dem Garagenhof und die am Nachbarschaftshilfezentrum seien ausreichend. Beide würden künftig erneuert. Auch die Wünsche der Jugendlichen aus dem Schrottkeller wurden für das Stadtumbauprojekt berücksichtigt. Die Männer des städtischen Baubetriebshofes waren schon fleißig und haben die Treppe, die zum Jugendraum führt, erneuert. Ein Unterstand aus Holz, ein Kleinfeldtor und auch eine Tischtennisplatte sind vor dem Schrottkeller geplant. - Von Ute Heinze

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