1. Oktoberfest in Kleinhammer

Auf den ersten Blick war das 1. Kleinhammer Oktoberfest gar nicht zu unterscheiden von der Münchener „Wies’n“.

WERDOHL ▪ 180 begeisterte Besucher des 1. Kleinhammer Oktoberfestes füllten zum zweiten Mal – nach dem Tanz in den Mai – die Fischereistuben (ehemals Edeka) im Ortsteil mit Leben. Erneut dafür verantwortlich war der Löschzug Kleinhammer, der auch seit vielen Jahren das Dorffest organisiert. Von Michael Koll

Nur knapp vier Wochen Vorbereitungszeit hatten sich die Feuerwehrleute genommen – und schon ein Fest aus der Taufe gehoben, welches dem Original in München kaum nachstand. Orginal Wiesenbier, Brezn, Leberkäs und Lederhosen sowie Dirndl gibt es längst auch nördlich des Weißwurstäquators.

Und so waren die für das Fest Verantwortlichen der Feuerwehr auch ebenso erstaunt wie erfreut darüber, dass der überwiegende Teil der Gäste der Aufforderung gefolgt war, in typisch bayerischer Kluft in den vormaligen Supermarkt zu kommen.

Ans Motto Oktoberfest angepasst hatten sich auch die Aktiven der Truppe Heiße Schläuche. Seit 14 Jahren amüsiert sich Kleinhammer über diese vielseitig talentierten Feuerwehrleute. Dieses Mal sägten und hackten sie Holz. Und sie interpretierten zum Playback urtypische Musik wie „Herzilein“, „Wenn I mit Dir tanz’“ oder „Sierra Madre“. Da blieb kaum ein Auge trocken.

Zweimal im Jahr, so versprachen die Organisatoren am Rande, soll es auch weiterhin von ihnen organisierte Feste im Dorf geben, „damit alle feiern und viel miteinander reden“. Doch, so betonten sie, die Fischereistuben könnten auch von Jedermann angemietet werden. Denn zu feiern hat man nie genug.

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