Keine Privatisierung der Sporthalle Eveking

Das Sparkonzept der Stadt Werdohl sieht auch eine Übernahme von städtischen Sportanlagen durch die Vereine vor.

Werdohl -   Aus der Privatisierung der Turnhalle Eveking wird wohl nichts. Eine abschließende Erklärung stehe noch aus, berichtete Fachbereichsleiter Grabs am Montag dem Sportausschuss. Eine Privatisierung des Riesen-Rasenplatzes ist dagegen nach wie vor Thema.

Im Sparkonzept ist von Rat und Verwaltung vereinbart, die Turnhalle aus dem städtischen Haushalt herauszunehmen, da sie für den Schulsport nicht gebraucht wird. Deshalb wurde sie dem Hauptnutzer, dem TuS Versetal, zur Übernahme angeboten. Bei einem Gespräch vergangenen Freitag mit dem TuS-Vorsitzenden Henning Meyer habe sich abgezeichnet, dass der Verein die finanzielle Belastung der Halle nicht stemmen könne. In der Halle sind dringend energetische Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Selbst wenn die Verwaltung eine Kostenübernahme der Sanierung zusagen würde, sei für den Verein eine Finanzierung außerordentlich heikel. Fachbereichsleiter Grabs erklärte, dass die Stadt die Halle eben wegen der nötigen energetischen Sanierung nicht mehr selbst finanzieren könne. Von daher gehe er davon aus, dass der TuS Versetal die Übernahme nicht leisten werde.

Besser liefen die Gespräche zwischen Bürgermeisterin Voßloh und dem FSV-Vorsitzenden Dinter zur Privatisierung des Rasenplatzes auf dem Riesei. Zuletzt im Oktober habe sich der Verein interessiert gezeigt. AEG-Schulleiter Schulte warf ein, dass die Gesamtschule Interesse daran habe, den Rasenplatz teilweise zu nutzen: „Dass wir die Fläche gerne weiter nutzen könnten, ist ein großer Wunsch.“

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