Großeinsatz in Werdohl

Frau stürzt ins Gleis: Bahnstrecke für Stunden gesperrt

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Die Feuerwehr rückte mit 23 Kräften aus.

Werdohl - Großer Einsatz in Werdohl: Eine Frau stürzt ins Gleisbett. Die Bahnstrecke war für Stunden gesperrt.

Mehr als drei Stunden musste die Bahnstrecke in Werdohl in der Nacht zum Sonntag gesperrt werden. Der Grund: Ein aufwändiger Feuerwehreinsatz mitten in der Stadt, der bei vielen Anwohnern für Aufsehen sorgte.

Eine Werdohlerin war um etwa 0.50 Uhr von der Brücke an der Schulstraße, direkt gegenüber des Feuerwehrgerätehauses, auf die Bahngleise gestürzt. Ein Zeuge, der die Frau schreien hörte, alarmierte die Rettungskräfte. 

Opfer ansprechbar

Der Löschzug Stadtmitte rückte daraufhin mit 23 Einsatzkräften aus, berichtet Andreas Wäscher, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Werdohl. „Die Frau hat wahnsinniges Glück gehabt“, betont er. Denn wie durch ein Wunder berührte sie die Oberleitungen nicht und blieb schwer verletzt im Gleisbett liegen. Auch ein Zug fuhr zu dieser Zeit nicht. Sie war sogar ansprechbar.

Mit der Drehleiter leuchtete die Feuerwehr die Unglücksstelle von oben aus, mit Fahrzeugen sorgte sie für Beleuchtung im Gleisbett. Die Retter halfen, die Werdohlerin aus dem Gleisbett in den Rettungswagen zu transportieren. Sie wurde ins Klinikum Lüdenscheid gebracht. Der Zeuge erlitt einen Schock und wurde ebenfalls medizinisch betreut.

Für die Feuerwehr war der Einsatz um 3.30 Uhr beendet. Während der gesamten Dauer war die Bahnstrecke gesperrt.

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