Erstes Buch des Heimatvereins vorgestellt

WERDOHL ▪ 160 Seiten voller Informationen, Geschichten, Anekdoten und natürlich herrlichen alten Bildern rund um die Eisenbahn hält das erste Buch des Heimatvereins Werdohl bereit, das jetzt im Kulturforum an der Goethestraße offiziell vorgestellt wurde. Das Werk verdankt der Heimatverein als Herausgeber vorrangig den drei Autoren Karlheinz Neumann, Heinz-Werner Turk und Dietmar Kunen. Karl-Heinz Ganser, Heide und Friedrich-Wilhelm Mentzel sowie Reiner Müller wurden ebenfalls namentlich erwähnt und trugen ihren Teil zum Buch bei.

Dem Trio ist es durch akribische Recherche gelungen, ein Buch mit Leben zu füllen, das vielen Werdohlern – nicht nur Eisenbahnfreunden – das Herz aufgehen lassen wird. Sie haben über 150 Jahre Eisenbahngeschichte aufgearbeitet und eine Fülle von Daten zusammengetragen, die Geschichte wieder in Erinnerung ruft. Längst in Vergessenheit geratene Ansichten, nicht nur des Bahnhofs, sind in dem Werk zu finden und nehmen den Leser mit auf eine Reise durch die Jahrzehnte.

Heiner Burkhardt, Vorsitzender des Heimatvereins, ließ es sich natürlich nicht nehmen, den drei Autoren die ersten druckfrischen Exemplare persönlich zu überreichen. „Eine tolle Arbeit“, zollte Burkhardt dem Trio seinen Respekt. Wie sehr der Eisenbahnerstammtisch, zu dem auch die Autoren gehören, und der Heimatverein verbunden sind, zeigte eine Geste zum Ende der Veranstaltung: Der Stammtisch trat geschlossen dem Heimatverein bei. Eine Aktion, von der beide Seiten profitieren werden. Da waren sich alle Beteiligten einig. Wenn die Sanierung des Bahnhofsgebäudes abgeschlossen ist, wird der Stammtisch dort seine Treffen abhalten – in geschichts-trächtiger Umgebung.

Im Rahmen der Präsentation erinnerte Karlheinz Neumann daran, dass die Stadt Werdohl ihre Größe der Eisenbahn verdankt und deshalb untrennbar mit dem Schienenverkehr verbunden sei. In diesem Zusammenhang verwies er auch auf die regelmäßige Berichterstattung des Süderländer Volksfreundes, der unter Ludwig Flug bis 1912 umfangreich veröffentlicht hätte. Bei Recherchen sei dann herausgekommen, dass die Bahn für ihre Expansion Flugs Privathaus und Betrieb enteignet hat. Verständlich, dass er als Folge die Berichterstattung einstellte. Nun sei es aber an der Zeit, die Bahn wieder in den Blick der Öffentlichkeit zu heben. Die Sanierung des Bahnhofs würde ihren Teil dazu beitragen, Interesse für diesen bedeutenden Standortfaktor zu wecken.

Das Buch mit dem Titel „Werdohl und die Eisenbahn“ ist ab sofort erhältlich. Bestellungen nimm Heinz-Werner Turk unter der Rufnummer 02392 / 6 44 64 entgegen. Das Buch wird zum Selbstkostenpreis von 15 Euro angeboten – zuzüglich einer Versandpauschale von 2,50 Euro. Gegen eine Überweisung von 17,50 Euro auf das Konto 93604395 (BLZ 45851020, Vereinigte Sparkasse MK) und Nennung der Adresse wird das Buch umgehend zugestellt. - Markus Jentzsch

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