Eine Lok für das Trittsteinbiotop

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Die Erben des Ehrenbürgers Dr. Hans Vossloh schenken die Lok der. Das Unternehmen Vossloh organisiert den Transport zum neuen Standort in Versevörde. Stadt Werdohl

Werdohl -  Eine Lok als Denkmal der Firma Vossloh zur Abrundung des Trittsteinbiotops an der Verse – das organisierte Werdohls ehemaliger Bürgermeister Siegfried Griebsch noch während seiner Amtszeit. Am Samstag ist es soweit – die Lok wird an ihren Platz am Ortsausgang von Versevörde in Richtung Lüdenscheid gestellt.

Die Lok ist ein Geschenk der Erben des Ehrenbürgers Dr. Hans Vossloh. Seine Kinder Dr. Anne Traub, Dr. Martin Vossloh und Beata Peters überlassen das Industriedenkmal der Stadt Werdohl. Vossloh organisiert den Transport vom Firmengelände zum neuen Standort.

Dafür hat das Unternehmen bei der Stadtverwaltung eine Teilsperrung der B 229 beantragt. Wie Verwaltungsmitarbeiter Rolf Prange mitteilte, werde diese Sperrung von 7 bis 11 Uhr dauern. Eine Ampelanlage werde den Verkehr einspurig an einem Kran vorbeiführen, der die Lok von einem Lkw an ihren neuen Platz heben werde. Autofahrer müssen sich Prange zufolge aber nicht auf lange Verzögerungen einstellen: „Sie müssen nur eine halbe oder eine Minute warten.“

Wenn die Lok aufgestellt ist, wird Prange „Betreten verboten“-Schilder anbringen. Schließlich sollen keine Kinder darauf herumklettern, herunterfallen und sich verletzen. Dass ein solches Industriedenkmal am Ufer der Verse aufgestellt wird, findet Prange gut. „Das ist ein Stück Zeitgeschichte“, sagt der Verwaltungsmitarbeiter. „Solche Denkmäler sind ja auch typisch in unserer Gegend.“

Von Nathalie Kirsch und Constanze Raidt

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