Team dreht Szene für internationalen Kinofilm

Kameramann Emre Erkmen, Schauspielerin Julia Jentsch, Regisseurin Asli Özge, Schauspieler Sebastian Hülk und Produzent Fabian Massah (von links) auf der Brücke Lengelsen. - Foto: Peuckert

Werdohl -  „Ruhe bitte, wir drehen. Ton ab – Ton läuft. Kamera ab – Kamera läuft. Klappe, Set, Bitte.“ An der Brücke Lengelsen wurden am Donnerstag Teile für den Kinofilm „Auf Einmal“ gedreht.

Mehrere Stunden war ein etwa 40-köpfiges Team mit etwa 20 Fahrzeugen und jeder Menge Equipment vor Ort. Mit dabei die Schauspieler Julia Jentsch, bekannt aus „Sophie Scholl“, und Sebastian Hülk, unter anderem zu sehen in „Das weiße Band“.

Die Berliner Regisseurin Asli Özge zeigt in ihrem neuesten Werk das Leben eines jungen Mannes. Er hat eine Freundin, einen Job, alles was er sich wünscht. Doch dann passiert etwas Unerwartetes. „Ich verrate jetzt nicht, was es ist“, sagte Produzent Fabian Massah, der die Spannung aufrecht erhalten will.

Zwei Drehtage auf Werdohler Stadtgebiet

Es handele sich um ein Drama, das in einer Stadt mit Bergen spiele. Auf der Suche nach passenden Motiven sei das Team auf Altena und ihre Umgebung aufmerksam geworden. 33 der insgesamt 39 Drehtage fänden in der Burgstadt, zwei auf Werdohler Stadtgebiet und zwei weitere Tage in Berlin statt.

Zeitweise Sperrung der B 236

Die Mischung aus Natur und Industrie mache die hiesige Region zum idealen Spielort des Dramas. Auf der Brücke stand am Donnerstag ein Dialog zwischen den beiden Hauptdarstellern im Mittelpunkt der Dreharbeiten. Eigens dafür hatte sich die Crew die Genehmigung für zeitweise Sperrungen der B 236 in Richtung Altena besorgt.

Und so positionierten sich Mitglieder des Drehteams an aufgestellten Ampeln, um die Autofahrer während bestimmter Aufnahmen zurückzuhalten. Das sei wichtig, damit später keine Straßengeräusche zu hören seien. Schließlich gehe es an der Brücke hauptsächlich um die Natur rund um die Lenne. „Gerade der Herbst hat etwas Melancholisches und Romantisches zugleich“, sagte Fabian Massah.

Auch das Kraftwerk wird Schauplatz für einen Dreh

Die Dreharbeiten laufen seit Mitte September. In der kommenden Woche steht ein Dreh am Kraftwerk in Werdohler auf dem Plan. Danach geht es für die letzten Szenen nach Berlin.

Auch, wenn die Dreharbeiten dann abgeschlossen sind, ist es noch ein weiter Weg, bis der Film im Kino zu sehen ist, erklärte Massah. Frühestens im kommenden Herbst werde das Drama veröffentlicht. Bei der Produktion handelt es sich um eine internationale Kooperation mit Frankreich und den Niederlanden. Beteiligt ist auch WDR-Arte, weshalb der Film einige Zeit nach der Veröffentlichung im Kino auch im Fernsehen zu sehen sein wird.

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