Werdohl: Dauerparkausweise für Brüderstraße

Dieser Parkplatz war immer so eine Art Geheimtipp, die kostenfreie Lücke ist jetzt geschlossen. - Foto: Peuckert

Werdohl - Auch die Lehrerinnen und Lehrer der Realschule, der Musikschule und der Volkshochschule müssen sich jetzt einen Dauerparkausweis bei der Stadt kaufen. Seit dieser Woche verlangen das entsprechende Schilder an der Brüderstraße.

Mit der Beschilderung „Zone eingeschränktes Halteverbot“ und „Bewohner/Dauerparker mit Parkausweis Ausweis S in erlaubten Flächen frei“ schließt die Stadtverwaltung auch die letzten Schlupflöcher der Parkraumbewirtschaftung. Nachdem der Ratsbeschluss gefasst war, die zuvor versehentlich in der Bewirtschaftungszone vergessene Brüderstraße formell mit in die Zahlungspflicht zu nehmen, wurden dort die Parkscheinautomaten in Betrieb genommen. Anfang dieser Woche kamen noch die Schilder hinzu, die auf dem Schulgelände aufgestellt wurden.

Rolf Prange, bei der Stadt zuständig für die Parkraumbewirtschaftung: „Das Gelände war vorher auch schon Schulgelände und dort durfte bislang auch nur mit besonderer Berechtigung geparkt werden.“ Die Schulhöfe wurden mehr oder weniger falsch beparkt, so mancher fand dort noch ein kostenfreies Schlupfloch. Prange: „Die Rathaus-Mitarbeiter müssen auch einen Dauerparkausweis kaufen, das kommt gleichberechtigt jetzt auf die Lehrer zu.“ Die Bewohner des Schulgeländes, die dort einen Bewohnerparkausweis bekommen, sind übrigens ausnahmslos die Hausmeister.

Realschüler haben in der Regel kein Auto, erwachsene Schüler der Musikschule und der Volkshochschule müssen sich einen Parkschein ziehen, zu Fuß kommen oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Auch hier soll es keine Unterscheidungen zwischen „armen“ und „reichen“ Autofahrern geben. Prange: „Wer sich ein Fahrzeug leisten kann, muss eben auch die Kosten fürs Parken tragen.“

Von Volker Heyn

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