Kommunalwahl 2020 in Werdohl

Bürgermeister-Kandidatin Silvia Voßloh im Interview

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Silvia Voßloh ist Bürgermeisterkandidatin der Werdohler CDU. Sie sagt: „In Werdohl ist seit 2014 viel passiert.“

Werdohl - Seit 2014 ist Silvia Voßloh Bürgermeisterin von Werdohl. Bei der Wahl vor sechs Jahren hatte sie mit 47,3 Prozent zunächst zwar das bessere Resultat als ihr SPD-Kontrahent Matthias Wershoven (35,6 Prozent), aber nicht die absolute Mehrheit geholt.

Bei der Stichwahl setzte sie sich dann aber mit 55,2 Prozent der Stimmen gegen Wershoven durch. Jetzt strebt Voßloh eine zweite Amtszeit an, die noch keinem ihrer drei hauptamtlichen Vorgänger vergönnt war. Vor der Wahl stellt sich Silvia Voßloh den Fragen von Volker Griese und Volker Heyn. 

Frau Voßloh, was antworten Sie Werdohlern, die behaupten, dass sich Werdohl in den vergangenen sechs Jahren praktisch nicht weiterentwickelt habe? 

In den vergangenen Jahren ist in vielen Bereichen viel geschafft worden, aber es gibt immer noch viel zu tun. Wir sind seit acht Jahren Stärkungspaktkommune, da sich 2012 der gesamte Rat dafür entschieden hat, dem Stärkungspakt beizutreten. Das Hauptaugenmerk in den vergangenen sechs Jahren lag auf der Sanierung der städtischen Finanzen. Wir haben es gemeinsam geschafft, mehr als 18 Millionen Euro Schulden abzubauen. Auch die Aufstellung unserer ausgeglichenen Haushalte hat dazu beitragen, die finanziellen Spielräume der Stadt zu erhöhen und Grundlagen für weitere Entwicklungen zu schaffen. Mit anderen Worten: Wir mussten erst mal wieder handlungsfähig werden. Dafür bedanke ich mich bei allen Werdohlern und den Mitarbeitern der Verwaltung. Dennoch hat eine Weiterentwicklung stattgefunden. Eine Aufzählung, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt: Die Projekte des Stadtumbaus West wurden fertiggestellt (Brüninghaus-Platz, Westpark, Fassadensanierung, Aufwertung der Lennepromenade). Die umstrittene Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung wurde abgeschafft und damit ein Wahlversprechen eingelöst. Meine monatliche Sprechstunde auf dem Wochenmarkt wurde eingeführt und die Stadt Werdohl ist wieder eine Ausbildungsstätte mit vielseitigen Möglichkeiten. Es wurde mit einer insektenfreundlichen Bepflanzung begonnen. Die Wirtschaftsförderung ist durch die Einstellung eines Wirtschaftsförderers stark verbessert worden. Im Kindergarten Momo wurde die Randzeitenbetreuung eingeführt, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu verbessern. Die Turnhalle Eveking konnte erhalten, die Sporthallen und der Sportplatz Riesei saniert werden. Zur Stärkung des Ehrenamtes der Freiwilligen Feuerwehr wurde eine Aufwandsentschädigung von jährlich etwa 25 000 Euro eingeführt. Die Stelle einer Klimaschutzmanagerin wurde geschaffen. Die Verwaltung wurde umstrukturiert. In den Schulen wurden die Voraussetzungen für den digitalen Unterricht geschaffen. Nicht zu vergessen: Der Neubau des Hallenbades in Ütterlingsen. Weitere Maßnahmen befinden sich in der Umsetzung. Das Rathaus wird in großen Bereichen behindertengerecht umgebaut. Ein neues Feuerwehrgerätehaus ist in Planung und ein weiteres auf der Königsburg wird folgen. Die Abschaffung der Sporthallengebühr und der Masterplan 2040 unter Berücksichtigung aller Ortsteile. 

Was wollen Sie unternehmen, damit das WK Warenhaus nicht zu einem dauerhaften, riesigen Leerstand wird? 

Das WK-Gelände steht nicht im Eigentum der Stadt Werdohl. Für uns alle ist es eine bedauerliche Entwicklung. Die Entscheidung der Schließung wurde ausschließlich von den Gesellschaftern getroffen. Von Anfang an habe ich Gespräche mit der Gesellschafterin (Silke Krischer-Schnückel aus Unna, Anm. d. Red.) geführt und immer wieder als Vermittlerin fungiert, damit zeitnah eine Lösung entwickelt werden kann. Wir als Verwaltung werden im Rahmen unserer Möglichkeiten dies jederzeit unterstützen. Ich stehe im Kontakt mit der Gesellschafterin, dem Architekten und verschiedenen Investoren. Es gibt gute Ideen, von einem Einkaufsmarkt mit Café bis hin zu Seniorenwohnungen und Arztpraxen. Ich bin überzeugt, dass sich an dem Standort etwas Positives für Werdohl entwickeln wird. Dafür werde ich mich weiterhin einsetzen. 

Teile der Bevölkerung beklagen eine mangelnde Sauberkeit besonders in den Außenbereichen der Stadt und ein wenig attraktives Erscheinungsbild des Versetals. Was wollen Sie dagegen unternehmen? 

Es gibt durchaus Verunreinigungen im Stadtgebiet. Dass es Unterschiede in den Ortsteilen geben kann, bestreite ich nicht. Dies ist auch dem Stärkungspakt geschuldet. Die Situation muss und wird sich zukünftig wieder ändern. Wenn notwendig, muss dafür Personal zur Verfügung gestellt werden. Dies habe ich bereits vor einiger Zeit im Rat gefordert. Neben der zeitnahen Beseitigung von Verunreinigungen sehe ich hier die Aufgabe in der Ermittlung und Verfolgung von Verursachern durch Erhöhung der Präsenz der Außendienstmitarbeiter. Im Versetal sind durch die Wasserrahmenrichtlinie Bereiche der Verse aufgewertet worden. Im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes wird auch das Versetal genau untersucht. Vorschläge zur Verbesserung der Lebensqualität und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken werden unterbreitet. 

Gerade in diesem Sommer war und ist Autofahren in und durch Werdohl wegen der vielen Baustellen kein Vergnügen. Was können und werden Sie tun, um solche Maßnahmen in Zukunft besser zu koordinieren? 

Hierbei handelt es sich nicht nur um ein Werdohler Problem. Die Nachbarstädte, aber auch die A 45 weisen etliche Behinderungen durch Baumaßnahmen auf. Geschuldet ist dies meiner Meinung nach dem Aufschieben von Sanierungsarbeiten in der Vergangenheit. Berechtigt ist der Hinweis auf das „unglückliche“ Agieren des zuständigen Landesbetriebes Straßen.NRW, da es sowohl Privaten als auch Unternehmen in und um Werdohl wirtschaftlich schadet. In diesem Zusammenhang weise ich auf die Baustellen in den innerstädtischen Bereichen hin. Dort findet eine gute Koordination zwischen Stadt, Stadtwerken und Telekom statt. Gleiches muss auch bei den Baustellen auf den Bundesstraßen mit Straßen.NRW zur Selbstverständlichkeit werden. Das ist eine Aufgabe, der wir uns als Verwaltung stellen und die wir umsetzen werden. 

Immer mehr Menschen steigen aufs Fahrrad um, in Werdohl kommt der Bau von Radwegen aber nur sehr schleppend voran. Wie wollen Sie dies beschleunigen? 

Gerade in der jetzigen Zeit ist das Thema Radweg noch stärker in Bewegung geraten. Der Run auf E-Bikes war in den letzten Monaten, auch bedingt durch die Corona-Krise, immens. Umso notwendiger ist ein Radweg, der auch wirklich die Städte und Gemeinden verbindet. Verwaltung und Politik suchen immer wieder Möglichkeiten, Stück für Stück den Lückenschluss zu erreichen. Viele Ideen werden vorgetragen und es gibt immer wieder Abstimmungen mit Straßen.NRW. Der Prozess ist zäh und kann von uns nur sehr gering mitbestimmt werden. Es gilt, praktikable Lösungen zu finden. Das steht oft nicht im Einklang mit den Ansichten und Vorgaben von Straßen.NRW als einem der wegen der Kostenübernahme wichtigen Akteure. Bei der letzten Kommunalwahl wurde ich gefragt: Was würden Sie mit einer Million Euro machen? Inzwischen habe ich so viele Pläne, dass eine Million Euro nicht reichen würde. Auf jeden Fall würde ich Geld in den Ausbau des Radweges stecken: Selber gestalten und umsetzen, endlich nicht mehr auf die anderen sogenannten Partner warten müssen. Dann hätten wir kurzfristig einen durchgängigen Radweg; innerorts, aber auch zu den Nachbarstädten. 

Was werden Sie tun, um Werdohl sowohl für junge Familien als auch für Senioren lebenswerter zu machen? 

Für beide Bevölkerungsgruppen ist Wohnraum ein bedeutendes Attraktivitätskriterium. Die bisherigen Bemühungen und Erfolge der Akteure des Werdohler Wohnungsmarktes müssen weiter unterstützt werden. Ein herausragendes Beispiel ist hier die Wohnungsgesellschaft Werdohl (Woge), die in den Stadtteilen entsprechende Angebote in Form von Nachbarschaftshilfezentren vorhält. Für Eveking wird dieses Anliegen im Masterplan 2040 Berücksichtigung finden, um dort eine Begegnungsstätte zu gründen. Masterplan 2040 bedeutet nicht, dass Maßnahmen erst 2040 umgesetzt werden, sondern nach Erstellung der Grundlage, die Anfang 2021 vorliegen soll. Die Ausweitung und Flexibilisierung von Angeboten zur Kinderbetreuung ist ein weiterer Standortfaktor für Familien. Diese können bei Bedarf weiter entwickelt werden. Schließlich geht es darum, dass beide Bevölkerungsgruppen sich in Werdohl wohlfühlen. Ein aktuelles Beispiel für das Miteinander ist die für dieses Jahr geplante Aufstellung eines Mehrgenerationengerätes auf dem Goethe-Spielplatz und die Erstellung eines Spielplatzkonzeptes. Auch ein Kulturzentrum für ein vielseitiges Angebot für Jung und Alt ist dringend erforderlich, die Machbarkeit wird kurzfristig geprüft. Unterstützt vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu) wird ein Insektenlehrpfad für die Hochbeete in der Innenstadt angelegt. Das Thema Sicherheit betrifft alle. Ich halte den Einsatz von Securitykräften an Wochenenden weiterhin für wichtig und werde dies, wenn notwendig, ausweiten. Ich werde die Präsenz des Außendienstes zu Kontrollen und Überwachung der öffentlichen Plätze erhöhen. 

In einem landesweiten Vergleich der Pro-Kopf-Jahreseinkommen liegt Werdohl unter den 396 Kommunen auf dem fünftletzten Platz. Woran liegt das? Und wie wollen Sie das ändern? 

Werdohl ist ein Industriestandort mit wenigen großen konzernangehörigen Unternehmen. Viele der Fach- und Führungskräfte pendeln nach Werdohl und die Kaufkraft bleibt nicht in der Stadt. Die Wirtschaft erlebte in den vergangenen Jahren den einen oder anderen schweren Einbruch, zum Beispiel durch die Wirtschaftskrise 2009. Einige Unternehmen ändern ihre Strategien und Ziele, was zu schmerzlichen Arbeitsplatzverlusten führt. Dem gegenüber stehen aber auch positive Entwicklungen. In den vergangenen Jahren haben sich große Unternehmen wie VDM Metals, Vossloh oder Superior Industries zum Standort Werdohl bekannt und investieren Millionen. Auch kleinere Firmen und Handwerksbetriebe setzen ihr Kapital am Standort Werdohl ein und tragen zur Sicherung von Arbeitsplätzen bei. Ich werde alles unternehmen, damit Werdohl ein Standort für etablierte Unternehmen bleibt und ansiedlungswilligen Unternehmen eine Perspektive bieten. Der Wirtschaftsförderer der Stadt Werdohl steht im regelmäßigen Kontakt zu den Firmen und ist ebenfalls Ansprechpartner und Koordinator für die Belange der Wirtschaft. 

In diesem Jahr erhält die Stadt Werdohl zum letzten Mal Landesmittel aus dem Stärkungspakt, darf dafür zukünftig aber wieder vollkommen frei über ihren Haushalt bestimmen. Was bedeutet das für den städtischen Haushalt in den nächsten Jahren? 

Das Ende des Stärkungspaktes stellt den Anfang eines größeren selbstbestimmten Handlungsspielraums und einer größeren Verantwortung dar. Allerdings ist allein aufgrund der Folgen der Corona-Krise kaum vorhersehbar, wie sich der städtische Haushalt in den nächsten Jahren gestalten wird. Das strukturelle Problem Werdohls, von wenigen großen Gewerbesteuerzahlern abhängig zu sein, besteht weiterhin. Unsere Einnahmenseite ist dadurch extrem anfällig für konjunkturelle Schwankungen. Eine Herausforderung ist, die noch bestehende Verschuldung von etwa 30 Millionen Euro weiter abzubauen. Es wird von uns allen auch in Zukunft große Disziplin verlangt, denn wir werden uns weiterhin auf das Notwendige beschränken und umsichtig mit den vorhandenen Ressourcen umgehen müssen. Wir werden zur Weiterentwicklung unserer Stadt immer wieder auf geeignete Fördertöpfe zurückgreifen. Wir alle wollen, dass sich Werdohl weiter entwickelt und wir müssen diese Möglichkeit nutzen. Das sind wir auch unseren nachfolgenden Generationen schuldig. 

Jedes Jahr werfen Glücksspieler in Werdohl netto mehr als drei Millionen Euro in Geldspielgeräte. Müsste die kommunale Politik angesichts des Suchtpotenzials nicht eigentlich gegensteuern? Oder tut sie es nicht, weil die Stadt daran über die Vergnügungssteuer mitverdient? Die jährlichen Einnahmen liegen in diesem Bereich bei mehr als 400 000 Euro. 

Die Zulässigkeit von Geldspielgeräten und deren Besteuerung ist rechtlich geregelt. Es gibt Rechtsprechungen, die eine steuerliche Erdrosselung von Gewerbetreibenden verbieten. Daran halten wir uns. Der Rat hat sich mit dem Thema Vergnügungssteuer intensiv auseinandergesetzt und beschlossen, dass jetzt jährlich eine Prüfung der Einnahmen erfolgt und dann durch den Rat über die Höhe der Vergnügungssteuer entschieden wird. Ziel ist es, nicht in die rechtliche Situation einer Erdrosselung der Steuerzahler zu geraten. Die Möglichkeit, auf das Suchtverhalten einzuwirken, ist vonseiten der Stadt und der Politik sehr stark begrenzt. Ziel kann es nicht sein, die Betroffenen mit ihrem Suchtverhalten in die Illegalität zu bringen. Ziel muss es sein, die Betroffenen bei der Bekämpfung ihrer Sucht zu unterstützen. 

Es gibt keine Kinderarztpraxis in Werdohl, einige Hausarztpraxen sind massiv überlaufen und die Finanzierung des Krankenhauses hängt am seidenen Faden. In Neuenrade ist ein Medizinisches Versorgungszentrum gegründet worden. Wäre das auch eine gute Idee für Werdohl? 

Das Krankenhaus in Werdohl hat in den vergangenen Jahren viel zur Stärkung des Standortes getan. Die Einrichtung der Geriatrie sowie eine mögliche Erweiterung tragen maßgeblich dazu bei. In den letzten sechs Jahren habe ich gute Kontakte zu den Werdohler Ärzten, der Kassenärztlichen Vereinigung und der Ärztekammer aufgebaut. Wir sind gut vernetzt und es herrscht ein offener und intensiver Austausch. Immer wieder hatte ich Gespräche mit Ärzten, die sich mit allen Herausforderungen die dazu gehören, für die Übernahme einer Arztpraxis interessierten. Der Wunsch nach einer Anstellung wurde in dieser Zeit nicht geäußert. Die Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums kann aber gegebenenfalls eine Option sein. Seit längerem habe ich Kontakt mit zwei interessierten Kinderärzten, die noch die Voraussetzungen schaffen müssen, um zu praktizieren. Unterstützung erhält ein neuer Kinderarzt von der Kassenärztlichen Vereinigung, die aufgrund meiner Anregung eine Förderung von 50 000 Euro bereitstellt. Die Grundversorgung durch Hausärzte in Werdohl ist vorhanden und es gibt positive Entwicklungen im Hinblick auf Nachfolger. Im Oktober erfolgt die Übernahme einer Praxis durch die nachfolgende Generation und auch bei einem Facharzt stehen die Chancen für eine Nachfolge gut. Ich unterstütze den Arzt-Guide des Märkischen Kreises mit wichtigen Informationen, damit wir auch in Zukunft auf eine positive Entwicklung im Bereich des Gesundheitswesens in unserer Stadt schauen können. 

Die Städte Altena, Lüdenscheid und Werdohl haben eine Untersuchung zu den Möglichkeiten und Folgen einer Erweiterung des interkommunalen Gewerbeparks Rosmart in Auftrag gegeben. Welche Voraussetzungen müssten gegeben sein, dass Sie einer Ausweitung des Gewerbegebiets in diesem Bereich zustimmen können? Wo sehen Sie gegebenenfalls Alternativen für eine gewerbliche Nutzung von Flächen im Werdohler Stadtgebiet? 

Gemeinsam mit der regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft GWS und dem Büro Dr. Jansen wurde vor einigen Jahren das Werdohler Gebiet nach möglichen Gewerbeflächen untersucht. Im Ergebnis sind nur noch wenige Möglichkeiten vorhanden. Einige Quadratmeter stehen noch Im Ohl zur Verfügung, eventuell in Dresel. Die benötigten größeren Industrieflächen sind so gut wie aufgebraucht. Im Gewerbegebiet Rosmart gibt es geringe Flächen, die bereits reserviert sind. Als mögliches Gewerbegebiet wurde von dem Büro Dr. Jansen das Gebiet Rosmart 2.0 untersucht, eine Machbarkeitsstudie vorgestellt und ein Umweltgutachten für das gesamte Gebiet in Auftrag gegeben. Bei der Wanderung der Initiative Brunscheider Höhen, in Ausschüssen und im Rat der Stadt Werdohl habe ich immer wieder meinen Standpunkt mitgeteilt: Ich bin gegen einen massiven Eingriff in die Natur, gegen das Abtragen des Berges. Aber wir brauchen auch dringend Gewerbeflächen für und in Werdohl, damit es nicht zu weiteren Verlusten und Weggängen von Firmen kommt. Ein Teil des Gewerbegebiets ist notwendig, um für unsere Region Arbeitsplätze zu sichern und damit den Familien eine Zukunftsperspektive zu geben. Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir eine Lösung finden, die Akzeptanz von allen Seiten findet. Es ist wichtig, das Thema von allen Seiten zu beleuchten und offen zu diskutieren. Es gibt Flächen, die sich nicht im Eigentum der Stadt befinden, zum Beispiel Elverlingsen. Der Eigentümer befasst sich derzeit mit der Planung und der Konzepterstellung. Über den Zeitpunkt der Fertigstellung wurde noch keine Aussage getroffen. Mein Ziel ist es, die Unternehmen auf Werdohler Gebiet zu halten, denn wir brauchen die Arbeitsplätze und die daraus resultierende Kaufkraft in unserer Stadt. Aber wir benötigen auch Alternativen für die Zukunft.

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