Alarmierung gegen 5.30 Uhr

Brand in Mehrfamilienhaus gelegt? Polizei ermittelt

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Qualm drang am Montagmorgen aus dem Gebäude an der Hermann-Löns-Straße.

[Update] Werdohl – Mit allen verfügbaren Kräften war die Freiwillige Feuerwehr Werdohl am Montagmorgen ab 5.30 Uhr für rund drei Stunden auf der Königsburg im Einsatz.

Dort war ein Feuer in einem verschlossenen Keller eines Mehrfamilienhauses an der Hermann-Löns-Straße ausgebrochen. 

Nach ersten Erkenntnissen könnte der Brand gelegt worden sein. „Eine vorsätzliche Brandlegung wird nicht ausgeschlossen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen“, sagte Polizeisprecher Dietmar Boronowski auf Anfrage. 

Bewohner wählt den Notruf

Ein Bewohner des Hauses hatte den Notruf gewählt, nachdem er vom Geräusch des Rauchmelders wach geworden war und beim Blick in den Hausflur Brandrauch erkannt hatte. Die ersten Wehrkräfte am Einsatzort gingen unter Atemschutz in das Gebäude und brachten zunächst die Bewohner ins Freie. „Eine Wohnungstür mussten wir aufbrechen, um nachschauen zu können, ob sich dahinter noch jemand befindet“, sagte Wehrleiter Kai Tebrün auf Anfrage. 

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Im Keller war die Rauchentwicklung so stark, dass die Angriffstrupps der Löschgruppe Brüninghaus und des Löschzuges Stadtmitte sich nur voran tasten konnten. „Als wir den Brandherd dann lokalisiert hatten, war das Feuer schnell gelöscht“, sagte Tebrün. 

Gebäude gelüftet

Nach den Löscharbeiten musste das verrauchte Gebäude mit mehreren Hochdrucklüftern gelüftet werden. Verletzt wurde durch den Brandrauch und die Flammen niemand.

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