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Bewerbung für Leader-Projekt 2027

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Von: Volker Heyn

Die Vertretungen der sechs Kommunen haben gut Lachen: Bürgermeister Michael Joithe (Iserlohn), Bürgermeisterin Birgit Tupat (Nachrodt-Wiblingwerde), Bürgermeister Uwe Kober (Altena), Bürgermeister Andreas Späinghaus (Werdohl), Bürgermeister Ulrich Schulte (Plettenberg) und Bürgermeister Achim Henkel (Finnentrop).
Die Vertretungen der sechs Kommunen haben gut Lachen: Bürgermeister Michael Joithe (Iserlohn), Bürgermeisterin Birgit Tupat (Nachrodt-Wiblingwerde), Bürgermeister Uwe Kober (Altena), Bürgermeister Andreas Späinghaus (Werdohl), Bürgermeister Ulrich Schulte (Plettenberg) und Bürgermeister Achim Henkel (Finnentrop). © Biermann

Die fünf Bürgermeister und die Bürgermeisterin der sechs Lennekommunen haben am Donnerstag in Finnentrop-Fretter eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet, um sich für die nächste Förderphase als Leader-Region Lenneschiene bis zum Jahr 2027 zu bewerben.

Werdohl - Gemeinsam bilden die sechs Kommunen Iserlohn, Nachrodt-Wiblingwerde, Altena, Werdohl, Plettenberg und Finnentrop die Region Lenneschiene, welche sich für die Förderperiode von 2014 bis 2020 erfolgreich für das EU-Förderprogramm Leader beworben hat. „Mithilfe des Förderprogramms konnte die Leader-Region zahlreiche und unterschiedlichste Projekte in der Region unterstützen und aktiv zur Stärkung der Region beitragen. Insgesamt stehen der Lenneschiene noch bis 2022 rund 2,8 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung“, erinnert die in Werdohl ansässige Leader-Managerin Katharina Biermann.

Nach diesen positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre und der gewonnen Erkenntnis des Mehrwerts der interkommunalen Zusammenarbeit möchten sich die Bürgermeister und die Bürgermeisterin nun wieder gemeinsam auf den Weg machen und sich erneut für das EU-Förderprogramm Leader empfehlen.

Wie einig sich die Vertreterin und die fünf Vertreter der sechs Kommunen sind, zeigte die feierliche Unterzeichnung der Absichtserklärung in Fretter, mit der die Region Lenneschiene ihre Bewerbung für die Förderperiode 2021 bis 2027 einleitete.

Ruhrmanns Teich in Finnentrop-Fretter war ein bewusst gewählter Treffpunkt für die Unterzeichnung der Absichtserklärung. Im Rahmen einer Leader-Förderung ist dort ein kleines Naherholungsgebiet rund um die historische Knochenmühle entstanden. „Ruhrmanns Teich“ ist eins von insgesamt 43 Leader-Projekten in der Region Lenneschiene, von denen bereits zahlreiche erfolgreich umgesetzt wurden.

Ruhrmanns Teich am Ortsausgang Fretters in Richtung Schöndelt ist den Menschen dort ein Begriff, aber dieses in die Jahre gekommene Areal führte nur ein Schattendasein. Ein Tretbecken, in himmelblau gehalten, spiegelte den Charme der 60-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wider. Grund genug für die Verantwortlichen aus Finnentrop, über das EU-Förderprogramm Leader finanzielle Mittel zu beantragen. Die Fördersumme von 119 220,30 Euro wurde genutzt, den Eigenanteil steuerte die Gemeinde bei. Für 185 000 Euro wurde die Anlage neu gestaltet.

Die Bauphase war von 2018 bis 2020. Neben dem kleinen Naherholungsgebiet wurde die Knochenmühle in das Projekt mit eingebunden und aus naturnahen Materialien die Böschungen neu gestaltet, ein Steg lädt zum Verweilen ein, Bäume wurden gestutzt, neue Hecken und Gehölze angepflanzt, Mobiliar für draußen installiert. Der Rundweg wurde barrierefrei mit einer wassergebundenen Decke versehen.

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