Bauhofmitarbeiter haben viel zu tun

Dominic Winterhoff - Foto: Witt

Werdohl - „Wenn wir hinten angekommen sind, können wir sofort wieder von vorne anfangen“, sagt Dominic Winterhoff, der stellvertretende Leiter des Werdohler Bauhofes. Die sommerlichen Temperaturen in Verbindung mit gelegentlichen Regengüssen sorgen dafür, dass Gras, Hecken, Löwenzahn und Co. geradezu wuchern. Die Bauhofmitarbeiter kommen jetzt mit den Mäh- und Pflegearbeiten kaum nach.

Zuständig für die Pflege der öffentlichen Grünflächen – unter anderem an Sport- und Spiel- und Bolzplätzen, an Kindergärten und allen anderen öffentlichen Einrichtungen – sind die Mitarbeiter der Grünabteilung des Bauhofes. Sie werden tatkräftig von anderen Bauhofkräften unterstützt, wenn diese nicht anderweitig gebraucht werden.

Je nachdem, welche Bereiche gerade gepflegt werden müssen, sind die Mitarbeiter an einem oder auch an mehreren Orten täglich ab 6 Uhr im Einsatz. „Heute sind wir hier den ganzen Tag beschäftigt“, berichtete Stefan Kopitzki, der am Mittwoch gemeinsam mit Volker Dowy auf der Hubarbeitsbühne vor dem Werdohler Rathaus schwebte, um den dichten und wild sprießenden Efeuteppich an der Fassade wieder in Form zu bringen. Der ausdauernde Wurzelkletterer beschäftigte die Bauhofmitarbeiter auch gestern: „Der Efeubewuchs am Kindergarten Wunderkiste in Ütterlingsen wird komplett entfernt“, erklärte Kopitzki.

Während das grüne Rathausgewand in Form gebracht wurde, stand für ein anderes Team unter anderem ein Einsatz auf dem Spielplatz an der Kirchstraße auf dem Programm. Neugierig beobachtet vom Nachwuchs, der im Außenbereich der katholischen Kindertagesstätte St. Bonifatius das schöne Wetter genoss, stutzte Andreas Baader mit dem Handrasenmäher das saftige Grün, während Ernest Langer sich mit Freischneider und entsprechender Schutzausrüstung ans Werk machte.

Dominic Winterhoff, der für die Organisation zuständig ist und Arbeitspläne für die Teams schreibt, reagiert so schnell wie möglich, wenn Werdohler anrufen und „grüne Probleme“ schildern: „Manchmal rufen uns Bürger an, wenn beispielsweise ein Verbindungsweg zugewachsen ist. Dann schieben wir diese Arbeiten so bald wie möglich dazwischen.“

Alle Mäh- und Pflegearbeiten im Werdohler Stadtgebiet – es umfasst immerhin 33,37 Quadratkilometer – schafft das Team dann aber doch nicht: „Einen kleinen Teil der Arbeiten müssen wir vergeben.“

Auch einige der Bauhofmitarbeiter genießen während der Sommerferien ihren verdienten Urlaub. 13 Arbeitskräfte sind momentan an Bord – natürlich arbeiten sie in verschiedenen Abteilungen. „Neben der Grünabteilung haben wir eine Straßenbauabteilung, eine Elektroabteilung, die Spielplatzkolonne, die Schreinerei, die Kanalabteilung und die Stadtreinigung“, zählt Winterhoff auf. Arbeit gibt es für die Mitarbeiter aller Abteilungen reichlich.

Von Carla Witt

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