1. come-on.de
  2. Lennetal
  3. Werdohl

B229 nach Lkw-Unfall wieder frei: Mindestens 20 000 Euro Sachschaden

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Volker Heyn, Jona Wiechowski

Kommentare

Der Lkw mit Kennzeichen aus MK war nach links gegen die Felswand auf der B229 im Bereich Altenmühle geprallt, dabei wurde der Fahrer schwer verletzt.
Der Lkw mit Kennzeichen aus MK war nach links gegen die Felswand auf der B229 im Bereich Altenmühle geprallt, dabei wurde der Fahrer schwer verletzt. © Wiechowski

Montag gegen 4 Uhr kam es zu einem Lkw-Unfall auf der B229 bei Werdohl im Bereich Altenmühle. Die Bundesstraße war über sieben Stunden lang voll gesperrt. Jetzt gibt es weitere Details zum Unfallhergang.

[Update 15.45 Uhr] Die Pressestelle der Polizei konnte auf Nachfrage weitere Details zum Unfallhergang nennen. Demnach ist der Fahrer bereits auf Höhe der Adresse Borbecke 2 ein erstes Mal nach links von der Fahrbahn abgekommen und mit der Umzäunung eines Hauses kollidiert. Hier verlor der Lkw erste Teile der Verkleidung sowie eine ölartige Flüssigkeit. Er setzte seine Fahrt aber fort. Über 1,5 Kilometer weiter - etwa auf Höhe Altenmühle - muss er dann ein weiteres Mal die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben, kam wieder nach links von der Fahrbahn ab und prallte erst gegen ein Verkehrsschild und dann gegen eine Felsnase. Schließlich blieb die Zugmaschine in einem 90-Grad-Winkel zum Auflieger stehen, wie die Polizei beschreibt.

Die Polizei stellte Zugmaschine und Auflieger und auch das Mobiltelefon des Fahrers sicher. Den Sachschaden gibt sie mit „mindestens 20 000 Euro“ an.

[Update 12.08 Uhr] Die Polizei hat den Einsatz um 12.04 Uhr beendet. Die B229 konnte gegen 11.30 Uhr wieder freigegeben werden - nachdem sie für weit über sieben Stunden voll gesperrt war. Die Sachschadenshöhe stehe laut Polizei bisher noch nicht fest.

Wie die Polizei mitteilt, wurde das digitale Kontrollgerät aus dem Lkw ausgebaut.

[Update 11.00 Uhr] Inzwischen konnte der Lkw abgeschleppt werden und wird nun auf das Sicherstellungsgelände der Polizei transportiert. Das berichtet Polizei-Pressesprecher Christof Hüls auf Nachfrage. Bevor das möglich war, hatte Lobbe den Tank leergepumpt. Aktuell laufen die Aufräumarbeiten. Die B229 bleibt vorerst voll gesperrt.

Nach Informationen der Polizei wurde der Fahrer bei dem Zusammenstoß schwer verletzt, war aber ansprechbar.

[Erstmeldung] Werdohl - Der Unfall ereignete sich am Montag (23. Mai) gegen 4.00 Uhr. Ein Lkw ist aus bislang ungeklärter Ursache auf der B229 in Fahrtrichtung Werdohl (NRW) erst nach links gegen ein Schild und eine Felswand geprallt, danach rutschte der Lkw quer über die Fahrbahn und blieb mitten auf der Straße stehen. Der Fahrer wurde in dem Lastwagen eingeklemmt und schwer verletzt.

Trümmerteile des verunglückten Lkw lagen vor der Felswand an der B229.
Trümmerteile des verunglückten Lkw lagen vor der Felswand an der B229. © Wiechowski

B229 nach Lkw-Unfall gesperrt: Fahrer eingeklemmt

Der Einsatz an der Unfallstelle zieht sich nach wie vor hin, da der Lkw erheblich beschädigt wurde und Treibstoff verliert. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten ist die B229 derzeit gesperrt. Die Feuerwehr ist mittlerweile abgerückt und hat die Unfallstelle an Lobbe übergeben, die mit der Aufnahme von Diesel beschäftigt ist. Der Lkw hatte offenbar den Tankdeckel abgerissen.

Auch interessant

Kommentare