Dresel am Sonntag sechs Stunden ohne Wasser

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Die Hauptwasserleitung in Dresel ist erneuert worden. Die Stadtwerke nehmen die Leitung am Sonntagmorgen in Betrieb, deshalb gibt es dort für sechs Stunden kein Wasser.

WERDOHL -   Sonntagvormittag hat ganz Dresel kein Wasser, die Stadtwerke klemmen die neue Hauptwasserleitung an und nehmen die alte außer Betrieb.

In den vergangenen Wochen wurden bereits 160 Meter neue Wasserleitung in der Straße ‚An der Tumpe’ verlegt. Die neue Leitung ist aus Kunststoff, die alte Leitung ist noch eine „duktile Gussleitung“, wie Stadtwerke-Meister Dietmar Nörthemann auf Nachfrage unserer Zeitung erklärt. Die alte Leitung hatte ständigen Reparaturbedarf, immer wieder mussten Leckagen geortet und ausgebessert werden.

Mit der neuen Hauptwasserleitung sollen diese Maläste ein Ende haben. Dazu muss die neue Leitung ins Netz eingebunden werden. Das wird am Sonntag gemacht, weil im Industriegebiet Dresel insgesamt 18 Betriebe auf die Frischwasserversorgung angewiesen sind. Vor allem Lackierstraßen und Eloxaleinheiten können ohne Wasser nicht arbeiten. Zudem sind 45 Wohnhäuser betroffen, dazu zählen auch die acht Häuser in Wilhelmsthal. Der Husberg wird nicht von den Stadtwerken mit Frischwasser beliefert.

Sonntag früh um acht Uhr wird mit der Umstellung begonnen, dann wird die Wasserzufuhr abgeklemmt. Während das noch relativ einfach mit Schiebern zu regeln ist, muss für die Umlegearbeiten in die Baugrube gestiegen werden. Die alte Leitung wird auseinandergeschnitten und die neue eingebunden. Die alte Leitung bleibt aber im Boden, alles andere wäre zu kostenintensiv.

„Wir schalten die Wasserversorgung nach und nach wieder auf, um 14 Uhr sollten alle Häuser und Betriebe wieder versorgt sein“, meint Nörthemann. Ein Betrieb wird um 18 Uhr am Sonntag wieder die Produktion aufnehmen.

Bei der Wiederinbetriebnahme der Leitung kann vorübergehend eine Trübung im Trinkwasser auftreten. Die Anwohner werden gebeten, sich einen entsprechenden Wasservorrat anzulegen.

Von Volker Heyn

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