Nach spektakulärer Aktion

Gerettete Frau bleibt noch im Krankenhaus

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Mit Hilfe der Höhenrettung und eines Bundeswehrhubschraubers wurde die 63-jährige am Mittwochabend gerettet.

WERDOHL - Der 63-jährigen Frau, die am Mittwochabend im Rahmen einer spektakulären Rettungsaktion aus einem Steilhang unterhalb des Seniorenheims Forsthaus aus ihrer misslichen Lage befreit wurde, geht es den Umständen entsprechend gut.

Laut Dietmar Boronowski, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde des Märkischen Kreises, müsse sie aber zur weiteren Behandlung im Krankenhaus Lüdenscheid bleiben.

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Die Rettungskräfte, die die Frau während der Wartezeit auf den Hubschrauber im Hang betreuten, konnten nicht mit dem Helikopter ins Tal fliegen. Sie wurden im Anschluss an die erfolgreiche Rettungsaktion von den Höhenrettern befreit, wie Boronowski im Gespräch mit dieser Zeitung erklärte. Die Höhenretter, eine Spezialeinheit der Feuerwehr, war aus Dortmund zur Hilfe nach Werdohl geeilt.

Die 63-Jährige war, wie berichtet, am Dienstagmorgen aus der Einrichtung am Höhenweg verschwunden und mit einem Großaufgebot der Polizei gesucht worden. Nachdem die Suchaktion am Dienstag ergebnislos verlaufen war, suchten die Trupps am Mittwoch weiter. Neben einer Einsatzhundertschaft, zwei Polizisten der Reiterstaffel, einem Polizeihubschrauber und der Suchhundestaffel der Johanniter beteiligte sich auch die Feuerwehr Werdohl an der Aktion.

Fotos vom Mittwochabend:

Vermisste Frau (63) aus Steilwand gerettet

21 Wehrleute des Löschzuges Stadtmitte unterstützten die Beamten auf dem einstigen Schützenplatz an der Dammstraße. Dort war am frühen Abend, nachdem die Frau um 17 Uhr entdeckt worden war, eine provisorische Einsatzzentrale errichtet worden. Bereits am Mittwochnachmittag waren einige Werdohler Wehrleute mit der Suchhundestaffel der Johanniter unterwegs. Die 63-Jährige war nämlich im Mai dieses Jahres schon einmal aus dem Seniorenheim Forsthaus weggelaufen. Damals war sie von den Werdohler Blauröcken gefunden worden.

Die Feuerwehr Plettenberg war mit dem Geländewagen zum Schützenplatz geeilt. Zwei Fachberater des technischen Hilfswerkes Balve standen ebenfalls bereit. Zehn Männer und Frauen der Ortsgruppe Werdohl des Deutschen Roten Kreuzes versorgten die Suchtrupps mit Verpflegungspaketen und reichten eine heiße Erbsensuppe und Getränke. - ute

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