Werbung für die Gesamtschule: Das wünscht sich die SPD

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Die Albert-Einstein-Gesamtschule: Vom 17. bis zum 19. Februar werden auf dem Riesei die Anmeldungen für das neue Schuljahr entgegen genommen. Zuvor soll die Werbetrommel für den Besuch der Schule gerührt werden.

Werdohl – „Die SPD möchte anregen, an die Eltern aller Werdohler Grundschulkinder zu appellieren, damit sich die Schüler möglichst zahlreich an der Gesamtschule anmelden.“

Das erklärte Nadine Kuschmiersz (SPD) am Montag während der Sitzung des Schul- und Sportausschusses. Nachdem die Schulentscheidung nun gefallen sei, müsse man alles daran setzen, um den Bestand der Albert-Einstein-Gesamtschule (AEG) zu sichern. 

„Wir wussten, dass der Erhalt der vierzügigen AEG ein größeres Risiko birgt als der Erhalt der zweizügigen Realschule“, meldete sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Stefan Ohrmann zu Wort. „Vom 17. bis zum 19. Februar 2020 kommt es zum Schwur. Dann werden an der Gesamtschule die Anmeldungen für das neue Schuljahr entgegen genommen“, stellte der Christdemokrat fest. Er hoffe sehr, dass an den Grundschulen kräftig die Werbetrommel für den Besuch der AEG gerührt werden. 

Info-Abend für Eltern der Übergangsschüler

„Grundsätzlich erhalten alle Schüler eine Empfehlung für die Gesamtschule. Wir haben zudem schon immer für die Gesamtschule geworben“, berichtete Britta Schwarze, die Leiterin der Evangelischen Martin-Luther-Grundschule. An der Grundschule in Ütterlingsen finde jeweils ein Info-Abend für die Eltern der Übergangsschüler statt. „Daran haben bisher Vertreter der beiden weiterführenden Schulen teilgenommen“, sagte Schwarze. 

Kuschmiersz hatte sich zu Wort gemeldet, als sich das Gremium mit den Schülerstatistiken 2018 und 2019 beschäftigte. Im vergangenen Monat besuchten 359 Kinder und Jugendliche die Realschule. 337 davon – insgesamt 94 Prozent – kamen aus Werdohl (drei Schüler aus Altena, 14 aus Neuenrade, einer aus Herscheid, vier aus sonstigen Orte). 

72 Prozent der Schüler kommen aus Werdohl

An der Albert-Einstein-Gesamtschule wurden im Oktober 672 Schüler gezählt. Hier war die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die in Werdohl zuhause sind, geringer: Sie lag bei 481 Schülern – das entspricht 72 Prozent (53 Schüler aus Neuenrade, 43 aus Altena, 83 aus Plettenberg, zwei aus Herscheid, acht aus Lüdenscheid, zwei aus sonstigen Orten).

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