Weniger Baustellen auf dem Stadtgebiet

Ein Rohrbruch ist der Grund für die Baumaßnahme auf der B 229 in Höhe der Abzweigung Unterm Bausenberg. ▪ Fraune

WERDOHL ▪ Die Folgen eines Wasserrohrbruchs sorgen seit einigen Tagen für Verkehrsbehinderungen auf der Neuenrader Straße (B 229). In Höhe der Abzweigung Unterm Bausenberg wird heute aber der neue Asphalt aufgetragen und die Ampeln werden wieder abgebaut. Weitere Stadtwerke-Maßnahmen nähern sich dem Ende. Nur bei einer könnte der Winter den Abschluss verzögern.

Der Wasserrohrbruch unter der Bundesstraße ist bereits vor drei Wochen aufgetreten. Die Reparatur wurde nun am vergangenen Wochenende vorgenommen, da nicht große Eile angebracht war und der Verkehr nicht sonderlich behindert werden sollte, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Joseph Beier im Gespräch mit unserer Zeitung. Heute soll nach erfolgter Reparatur bereits die Straßendecke wieder geschlossen werden.

Weit länger gedauert hat die umfangreiche Kanalbaumaßnahme in der Brüderstraße. Doch auch hier stehen die Arbeiten vor dem Abschluss. Der restliche Teil des Bürgersteiges muss noch gepflastert werden. Mit einigen Verzögerungen seien alle Arbeiten letztlich glatt gelaufen, bilanziert Beier.

Zufrieden ist der Stadtwerke-Geschäftsführer auch mit der Kanalsanierung im Höhenweg. „Bis auf die Asphaltierung ist dort alles erledigt.“ Und diese soll in dieser Woche erfolgen. Die Maßnahme Uferstraße/Obere Heide muss nur noch abgenommen werden.

Voran schreiten darüber hinaus auch die anderen derzeit laufenden Maßnahmen der Stadtwerke. Bekanntlich wird in der Breslauer Straße und der Waldstraße der Kanal auf Vordermann gebracht. Im Klosterweg sind die in einer Tiefe von fünf Metern liegenden Kanalrohre schon erneuert, nun arbeitet sich das beauftragte Unternehmen in flachere Gefilde vor. Beier: „Ich hoffe, dass es da zügiger voran geht.“ Bis zum Winter würden die genannten Kanalarbeiten samt neuer Asphaltierung abgeschlossen.

Noch in der Ausschreibungsphase befindet sich hingegen die Maßnahme Bogenstraße. Auf einer Länge von 100 Metern soll hier der Kanal erneuert werden. Anschließend steht dann die neue Asphaltierung an. Diese soll zusammen mit dem Grasacker erfolgen. „Ich habe die Befürchtung, dass wir das ganze dieses Jahr nicht fertig bekommen“, blickt der Stadtwerke-Geschäftsführer mit Sorge auf die Wintermonate. Eine zeitlich frühere beschränkte Ausschreibung durch die Stadt sei aber nicht möglich gewesen, da erst grünes Licht für die für den Haushaltsplan relevanten Maßnahmen erfolgen mussten. ▪ Marco Fraune

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