Werdohlerinnen fühlen mit Frauen auf den Philippinen

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Mehr als 50 Frauen trafen sich am Freitag anlässlich des Weltgebetstages in der Christuskirche, um gemeinsam für eine gerechtere Welt zu beten.

Werdohl - Anlässlich des diesjährigen Weltgebetstag der Frauen haben sich am Freitagnachmittag mehr als 50 Frauen in der Christuskirche versammelt. Das Schwerpunktland des Weltgebetstags sind in diesem Jahr die Philippinen.

Rund um den Globus wurden am Freitag Gottesdienste zu der Liturgie gefeiert, die mehr als 20 christliche Frauen unterschiedlichen Alters und aus allen Regionen des Inselstaates verfasst haben. Der deutsche Titel des Gottesdienstes zum Weltgebetstag lautete: „Was ist denn fair?“

Im Zentrum des Gottesdienstes in der Christuskirche, den Kantorin Marion Jeßegus musikalisch begleitete, standen Fragen und Antworten zu dem auf der Welt ungleich verteilten Wohlstand. Am Beispiel der Philippinen betonten die Teilnehmerinnen besonders die auch dort eingeschränkten Rechte der Frauen. Dabei gereicht die Gewährung von Rechten für philippinische Mütter nicht selten zur Überlebensfrage ihrer Familien.

Allein Gott sei gerecht, war die sich wiederholende Erkenntnis der Teilnehmerinnen aus der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinde Werdohls. So wurden in einer fein abgestimmten Abfolge von Gesten, gemeinsamem Gesang und einer Predigt die Fragen „Was ist denn fair?“ „Was ist gerecht?“ eindrucksvoll beleuchtet.

Im Jahr 2018 steht Surinam im Mittelpunkt des Weltgebetstags. Christliche Frauen aus dem kleinsten Land Südamerikas werden dann die Liturgie zu den weltweiten Gottesdiensten liefern. Der englische Titel, mit dem der Weltgebetstag unter ein Thema mit ökologischer Relevanz gestellt werden soll, steht bereits fest: „All God’s Creation is Very Good!“ („Die Schöpfung Gottes ist sehr gut!“). Gefeiert wird dann weltweit wieder am ersten Freitag im März.

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