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Weitere Baustelle im Lennetal: Behinderungen auf B236

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Von: Markus Wilczek

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An der Baustelle auf der B 236 an der Einmündung zur Höllmecke sind am Freitag Materialien angeliefert worden, ab Montag wird dort eine Ampelschaltung eingerichtet.
An der Baustelle auf der B 236 an der Einmündung zur Höllmecke sind am Freitag Materialien angeliefert worden, ab Montag wird dort eine Ampelschaltung eingerichtet. © Heyn, Volker

Seit Donnerstag sind Mitarbeiter der Baufirma Hilgenroth damit beschäftigt, die Einmündung der seit dem Jahrhundertunwetter Mitte Juli gesperrten Höllmecke (L 656) auf die Bundesstraße 236 hochwasserfest zu machen.

Die Auswirkungen der aufwendigen Arbeiten werden die Verkehrsteilnehmer ab Montag, 14. Februar, mit Behinderungen zu spüren bekommen.

Denn mit Beginn der nächsten Woche richtet der Landesbetrieb Straßen.NRW für etwa zwei Wochen eine Baustelle auf der B 236 genau im Bereich der Einfahrt zur Höllmecke ein. Eine Baustellenampel wird den Verkehr an dem halbseitig gesperrten Bereich regeln. Verkehrsteilnehmer müssen sich in beiden Fahrtrichtungen auf Staus und Wartezeiten einstellen. Die Holzofenbäckerei von Hubert Deitmerg in Lengelsen bleibt erreichbar.

Höllmecke-Bach: Durchlass ist verstopft

Die Arbeiten sind erforderlich, weil bekanntlich der Durchlass des Höllmecke-Bachs zur Lenne unter der B 236 verstopft ist. Mitte Juli war die komplette Fahrbahn der Höllmecke samt des Untermaterials abgegangen, Tonnen von Kies und Asphalt hatte der Starkregen Richtung Tal und Lenne geschoben. Seitdem läuft der Bach nach ergiebigen Niederschlägen regelmäßig über und das Wasser direkt über die Bundesstraße und auch durch die Garage eines Hauses, das im Einmündungsbereich steht.

Nachdem die jüngsten Regenfälle weiteres Geröll Richtung Durchlass gespült haben, hat sich die Situation weiter verschärft. So war bereits die Feuerwehr im Einsatz, um eine Überflutung des Hauskellers zu verhindern.

Ein Bypass wird gelegt

Nun wird versucht, den steingefassten Durchlass unter der Bundesstraße freizuspülen. Als provisorische Lösung und zur Entlastung des Durchlasses wird ab Montag zudem ein Bypass als Zusatzentwässerung von der Höllmecke zur Lenne gelegt. Vier parallel verlaufende Rohrleitungen mit einem Durchmesser von jeweils 50 Zentimeter sollen den Durchlass zukünftig entlasten, indem sie einen Großteil der Wassermassen aufnehmen. So soll gewährleistet werden, dass das Wasser der Höllmecke auch bei starken Regenfällen in die Lenne fließen kann.

Im oberen Bereich der Höllmecke, die eine wichtige Verbindungsstraße von Neuenrade ins Lennetal darstellt, ist Hilgenroth schon seit Monaten mit dem Neuaufbau der Strecke beschäftigt. Die Kosten betragen rund vier Millionen Euro. Die Arbeiten sind frühestens im Sommer abgeschlossen. Bis dahin bleibt die Höllmecke für den Verkehr komplett gesperrt.

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