Stadtmarketing und Händler

Weihnachtsmarkt-Wochenende in Werdohl: So fällt die Bilanz aus

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Auf dem Brüninghaus-Platz war am Sonntagnachmittag einiges los. Die Werdohler trafen sich am Glühweinstand oder ließen sich eine Bratwurst schmecken.

Werdohl – „Was viele Bereiche angeht, bin ich sehr zufrieden“, stellt Claas Marienhagen fest. Der Werdohler Stadtmarketingexperte blickt auf seinen ersten Weihnachtsmarkt in dieser Stadt zurück

Er lobt die Eigeninitiative vieler Vereine, die durch Engagement viele Abläufe erleichtert und bei kleineren Schwierigkeiten selbst schnell Lösungen gefunden hätten. Er ist angetan von der guten Zusammenarbeit, lobt die vielfältigen Angebote im Rahmen des Weihnachtsmarktes und den Besucherzuspruch am Sonntag. Nur das Wetter am Samstag hatte Marienhagen sich so nicht gewünscht. 

Kräftige Windböen in Verbindung mit starkem Regen hielten am Samstag viele Besucher davon ab, dem Weihnachtsmarkt einen Besuch abzustatten. Nachdem es abends dann aber trocken gewesen sei, hätten es einige Gäste doch noch lange im Hüttendorf ausgehalten. „Es war gemütlich. Die Atmosphäre hat wirklich allen gefallen“, stellt der Stadtmarketing-Fachmann fest. In der Nacht sei es dann so stürmisch gewesen, dass am Sonntagmorgen nicht mehr alle Tannenbäume auf ihrem Platz standen. „Es musste aufgeräumt werden, aber es ist zum Glück nichts kaputt gegangen“, sagt Claas Marienhagen. 

Platz war voll, Stimmung bestens

Am Sonntag spielte das Wetter den Standbetreibern dann in die Karten: Es war trocken und teilweise sogar sonnig: „Der Platz war voll, die Stimmung bestens.“ Die musikalischen Vorträge seien gut angekommen. Und vor allem das Duo, das mit Trompete und Posaune unterwegs war, hat Marienhagen gefallen: „Das war durch die ganze Stadt zu hören, so richtig weihnachtlich. So etwas wünsche ich mir auch für das kommende Jahr.“ Dagegen sei jetzt schon klar, dass die Bühne 2020 etwas anders aufgebaut wird, damit Wind und Regen die Künstler nicht mehr in dem Maße beinträchtigen können. 

Weihnachtsmarkt in Werdohl – der Samstag

Ansonsten möchte Claas Marienhagen das Gespräch mit den Ausstellern suchen: „Ich bin für Verbesserungsvorschläge offen.“ Außerdem habe er noch „ein paar Ideen“, die man eventuell umsetzen könne. 

Im Gespräch mit den Einzelhändlern

Auch mit den Werdohler Einzelhändlern ist der Stadtmarketing-Experte im Gespräch. Er ist froh darüber, dass deren Bilanz positiv ausgefallen sei. 

Sonntags-Shopping in Werdohl: Viele nutzten die Gelegenheit – und besorgten noch Weihnachtsgeschenke.

Das bestätigt WK-Geschäftsführer Peter Ebener im Gespräch mit der Redaktion: „Wir können nicht meckern.“ Den verkaufsoffenen Sonntag bezeichnet er als „wirklich guten Tag“, doch auch mit dem Samstag sei er durchaus zufrieden, stellte Ebener fest. Andrea Brockhaus-Passenheim, Inhaberin des Schuhfachgeschäfts Brockhaus, zieht mit Blick auf den Sonntag ebenfalls eine positive Bilanz. „Den Samstag konnte man dagegen leider vergessen.“

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