Weihnachtsmarkt in diesem Jahr wieder am Platz zur Alten Post

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Im vergangenen Jahr fand der Weihnachtsmarkt erstmals auf dem neuen Brüninghaus-Platz statt. Weil es dort weiterhin Probleme mit dem Pflaster gibt, ist 2017 eine Neuauflage nicht möglich.

Werdohl - In einem Monat ist es bereits wieder so weit: Heiligabend. Noch gut vier Wochen sind es bis zum Weihnachtsfest und auch in Werdohl kommt allmählich adventliche Stimmung auf. Die  Vorbereitungen für den Weihnachts- sowie Kunsthandwerkermarkt laufen und in der kommenden Woche wird die Weihnachtsbeleuchtung montiert.

Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr, als das Weihnachtsdorf auf dem neuen Brüninghaus-Platz bei vielen der Besucher sehr gut ankam, ist eine Neuauflage 2017 wegen der Probleme mit dem Pflaster (wir berichteten mehrfach) nicht möglich. Also muss der Weihnachtsmarkt erneut umziehen. Die Hütten werden am Wochenende 9. und 10. Dezember wie schon vor zwei Jahren auf dem Platz zur Alten Post vor der Stadtbücherei aufgestellt. 

„Auch in diesem Jahr werden wir alle Hütten belegen können, haben wieder hauptsächliche Angebote von Werdohler Vereinen und Ehrenamtlichen“, sagt Andreas Haubrichs, Wirtschaftsförderer bei Werdohl Marketing. Details zum Weihnachts- und Kunsthandwerkermarkt, der wieder in der Stadtbücherei stattfinden wird, möchte Werdohl Marketing in der kommenden Woche präsentieren. 

Viele Stammhändler mussten absagen 

Klar ist allerdings bereits, dass der Kunsthandwerkermarkt ein anderes Gesicht als in den Vorjahren haben wird. Weil die Veranstaltung ausnahmsweise nicht am dritten Adventswochenende sondern bereits eine Woche eher stattfindet, haben laut Haubrichs viele der Stammhändler für dieses Jahr abgesagt. „Wir haben dennoch keine Probleme die Plätze zu füllen und werden in diesem Jahr einige neue Angebote haben“, sagt Haubrichs. 

Weil Weihnachts- und Kunsthandwerkermarkt wieder mit einem verkaufsoffenen Sonntag verbunden sind, rückten die Werdohler von ihrem Stammwochenende ab, weil Lüdenscheid für den 17. Dezember zunächst auch einen verkaufsoffenen Sonntag geplant hatte. „Nach Gesprächen mit unseren Einzelhändlern waren wir uns einig, keine Konkurrenzveranstaltung machen zu wollen, weil wir so sicherlich kaum einen Lüdenscheider nach Werdohl bekommen hätten“, erklärt Haubrichs. 

"Nicht noch einmal alle Planungen umwerfen"

Nachdem der Stadtrat den verkaufsoffenen Sonntag abgesegnet und die Planungen für die Märkte bereits weit fortgeschritten waren, wurde der verkaufsoffene Sonntag in Lüdenscheid gestrichen. „Wir wollten dann allerdings nicht noch einmal alle Planungen umwerfen, das wäre zu aufwendig gewesen“, sagte Haubrichs. 

Wie die Verlegung zurück auf den Platz vor der Bücherei bei der Bevölkerung ankommt, bleibt abzuwarten. Beim Bauernmarkt im September kamen eher wenige Besucher auf den etwas versteckt gelegenen Platz, die zudem fehlendes Ambiente kritisierten. Entsprechend unzufrieden zeigten sich die meisten Händler. Der Weihnachtsmarkt vor zwei Jahren wurde trotz mäßigen Wetters allerdings gut angenommen. Der Platz war das gesamte Wochenende über ordentlich gefüllt, die Aussteller entsprechend zufrieden.

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