Weihnachtsmarkt mit kuscheligem Hüttendorf

Rund 30 Männer und Frauen von den Vereinen und aus dem Einzelhandel bekundeten durch ihre Anwesenheit Interesse am Werdohler Weihnachtsmarkt.

WERDOHL ▪ Susanne Macaluso von der Marketinggesellschaft hat am Montag rund 30 Vertretern von Vereinen und Händlern ein aufgefrischtes Konzept für den Werdohler Weihnachtsmarkt vorgestellt – nennenswerten Widerspruch gab es nicht.

Von Volker Heyn

Im Gegenteil: Die meisten Zuhörer waren mit Bürgermeister Griebsch und Marketing-Chef Wöste der Meinung, den Markt am 11. und 12. Dezember zu einem am Colsman-Platz konzentrierten Hüttendorf aufzubauen und dazu einen adventlichen Kreativmarkt in der neuen Stadtbücherei zu etablieren. Wöste sah es als die Aufgabe der Marketinggesellschaft an, schon für diesen Winter einheitliche Hütten zu beschaffen und den Vereinen zu einer „niederschwelligen“ Summe zur Verfügung zu stellen.

Macaluso freute sich über den guten Besuch der Informationsveranstaltung am Montag im Vier Jahreszeiten: „Das lässt hoffen, dass der Weihnachtsmarkt auch mit vielen Beteiligten stattfinden wird.“ Der Traum einer jeden Gemeinde sei es, einen kleinen und feinen Weihnachtsmarkt zu haben und damit eine Alternative zu den Riesen-Veranstaltungen in den Großstädten zu bieten. Dazu gehöre eine festliche Beleuchtung, feste Aussteller mit hochwertigen Produkten, „kuschelige“ Holzbuden, viele Gäste und ein attraktives Rahmenprogramm.

Marketinggesellschaft, Vereine und Einzelhandel wollten sich jetzt schrittweise an ein weihnachtliches Hüttendorf annähern. Damit sich der Markt nicht wieder durch die ganze Stadt verteilt, soll 2010 der Schwerpunkt auf dem Colsman-Platz und 2011 auf dem Brüninghaus-Platz liegen. Der Sonntag soll auf jeden Fall verkaufsoffen sein, als neue Idee soll ein Hobby-Kreativmarkt mit Café in der neuen Stadtbücherei veranstaltet werden.

Ingo Wöste unterstützte seine Mitarbeiterin nach Kräften. Das gelungene Stadtfest 2010 habe bewiesen, dass hier noch viel zu erreichen sei. Wöste gab den Motivator: „Die Stadt ist zu Dingen fähig, die man hier lange vermisst hat.“ In diese Richtung ging auch Bürgermeister Griebsch. Er schlug vor, dass die Vereine sich auf den Sonntag konzentrieren sollten. Der Samstag könnte erst am späten Nachmittag mit einem gemütlichen Auftakt bei Musik und Glühwein beginnen. Wöste und Griebsch wollten damit vor allem den Vereinsvertretern entgegenkommen, die immer häufiger Probleme hätten, genügend Mitstreiter zu finden.

Aus den Reihen der Einzelhändler kam der Appell an die Vereine, sich anzustrengen. Kerstin Bathe meinte, dass es der meist Inhaber-geführte Einzelhandel auch schaffe, zwei volle Tage abzudecken. Wöste sprach sich dafür aus, dass auf jeden Fall die Zeit von Samstagabend bis zum Ende des verkaufsoffenen Sonntags gegen 18 Uhr als eine Art verlässliche Kernzeit fest abgedeckt werde. Es müsse aber respektiert werden, dass nicht jeder Beteiligte allzeit volles Engagement zeigen könne.

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