Weihnachtsbasar lockt in die Märkischen Werkstätten

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Insbesondere Freunde von Weihnachtsdekoration kamen voll auf ihre Kosten.

WERDOHL ▪ Teilweise richtig eng wurde es gestern in den Märkischen Werkstätten. Denn zahlreiche Besucher drängten sich entlang der zwölf Stände, an denen die Anbieter Dekorationen und Kunsthandwerk für die Weihnachtszeit bereit hielten.

Bereits zum dritten Mal richteten die Märkischen Werkstätten den Adventsbasar an der Gewerbestraße nun aus – und der Erfolg gibt den Organisatoren Recht. „Zum Frühstück war es besonders voll, da wurden sogar die Sitzgelegenheiten knapp“, erzählte Armin Haase, Bereichsleiter in den Märkischen Werkstätten in Werdohl. Dort wo sonst die Beschäftigten ihrer Arbeit nachgehen, machte sich gestern Adventstimmung breit.

Insbesondere Freunde von Weihnachtsdekorationen kamen voll auf ihre Kosten – von weihnachtlichen Holzfiguren, über Baumschmuck und Lichterketten bis hin zu Weihanchtsmännern und Engeln in allen Farben und Formen – die Anbieter hielten all das für die Besucher bereit. Mit dabei war in diesem Jahr auch der Weltladen aus Lüdenscheid. Susanne Rose-Röhring und Ursula Biesenbach boten an ihrem Stand fair gehandelte Lebensmittel und Kunsthandwerk an. „Wir wollen vor allem die Idee bekannter machen durch die Teilnahme“, so Rose-Röhring.

Besonders beliebt bei den Besucherinnen waren auch die Handtaschen, die an verschiedenen Ständen zu kaufen waren – mal dekoriert mit lustigen Accesoires, mal aus originellen Materialien wie Jeans oder Filz hergestellt. Klassiker wie liebevoll gestaltete Weihnachtskarten, kleine Räuchermännchen und bunte Adventskränze waren natürlich auch zu kaufen. So fanden sicher einige Besucher auch schon mal das ein oder andere Weihnachtsgeschenk. Untermalt wurde der Bummel der Besucher durch die bunten Räume der Werkstätten von Weihnachtsmusik – mal vom Band, mal live interpretiert mit Saxophon und Keyboard.

Stärken konnten sich die Gäste nach dem Einkauf ganz klassisch bei einer Tasse Glühwein im Garten. Doch auch Grillwürstchen, frische Waffeln sowie Kaffee und Kuchen waren im Angebot für hungrige Besucher. Bereichsleiter Armin Haase zeigte sich mehr als zufrieden mit der Resonanz auf den Basar. Und auch die Aussteller scheinen den Markt in den Werkstätten zu mögen: „Die meisten melden sich gleich während des Basars wieder für das nächte Mal an“, so Haase. Für das kommende Jahr haben die Mitarbeiter der Märkischen Werkstätten zudem einen Kleiderbasar geplant, wie Haase verriet. In Kooperation mit Harun Cici soll dann in der großen Halle neben den Werkstätten an der Gewerbestraße gebrauchte und ausrangierte Kleidung zu kleinen Preisen angeboten werden. ▪ svh

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