Die Weiber in Werdohl sind los

Bei der Sparkasse wurde an Weiberfastnacht das Kommando von Matrosinnen, begleitet von Popeye und einem Kapitän, übernommen. ▪

WERDOHL ▪ Auch in Werdohl sind die Jecken los – wie sich Weiberfastnacht an mehreren Stellen zeigte. Überall waren verkleidete Frauen auf der Jagd nach Krawatten und anderen Trophäen.

Pünktlich um 11.11 Uhr verlor Stefan Müller von der Sparkasse seine Krawatte. „Ich bin gar nicht so fröhlich, wie ich aussehe“, kommentierte er lachend. Unter dem Jubel ihrer Kolleginnen griff Katharina Lohmann zur Schere. Die ergatterte Trophäe wurde begeistert gefeiert und direkt an einer der Wände aufgehängt – die erste von vielen, die noch fallen sollten, wenn es nach den Jecken geht. Bei der Sparkasse stand Weiberfastnacht dieses Jahr unter dem Motto „Matrosen“ – neben den typischen blau-weißen Ringelshirts fanden sich jedoch auch ein Kapitän und Popeye, welche zusätzlich hervorstachen.

Auch bei der Volksbank steht Weiberfastnacht jedes Jahr unter einem Motto, das sich meistens auf die Bank oder eine aktuelle Kampagne bezieht. Gefeiert wird der Weiberdonnerstag schon länger. „Seit ungefähr 20 Jahren“, so eine der Mitarbeiterinnen, feierten sie schon. In diesem Jahr orientierten sich die Närrinnen an der aktuellen Aktion „Für jedes Mitglied einen Baum“, die sich für Baumprojekte in der Region einsetzt. Passend dazu hatten sich die Mitarbeiterinnen als Bäume verkleidet und die Räume der Volksbank entsprechend dekoriert. Die erste Trophäe wurde auch hier um 11.11 Uhr egattert. Seine Krawatte verlor dabei Berthold Gilberg von der Bausparkasse, der zu einem Seminar im Hause war und von dem „Überfall“ wohl ein wenig überrascht wurde. Seine Kollegen, die auch am Seminar teilnahmen, verloren ebenfalls direkt ihre Krawatten an die Närrinnen.

Auch in der Bäckerei Mähler ging es bunt zu. Schlipse hatten die Damen zwar nicht nicht erbeuten können, ihre Kostüme stachen jedoch deutlich heraus.

Die Stimmung war überall ausgelassen – und viele kündigten an, den Tag auf einer der Karnevalsfeiern ausklingen lassen zu wollen. ▪ Stefanie Gerdes

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