Nach der Flutwelle

Weggespülter Sand und Kies am Lenne-Ufer wird ersetzt

Im Bereich der Seuthe-Terrasse an der Lenne in Werdohl wird der Kies aufgefüllt.
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Im Bereich der Seuthe-Terrasse wird der Kies aufgefüllt.

Die Flutwelle, die der Jahrhundertregen während des Tiefs „Bernd“ am Mittwoch vergangener Woche ausgelöst hat, hat in der Innenstadt den Lenne-Strand und Teile der Paul-Seuthe-Terrasse weggespült.

Seit Donnerstag sind Mitarbeiter des Bauhofes und Unternehmer damit beschäftigt, diese Bereiche wieder nutzbar zu machen. Auf der Seuthe-Terrasse muss der Kies erneuert werden, was wegen der engen Zwischenräume zwischen den großen Steinen teilweise nur in Handarbeit geschehen kann. Auch der Strand gleich nebenan wird erneuert.

Dafür hat Dominic Winterhoff, stellvertretender Leiter des Baubetriebshofes der Stadt, vier Sattelzüge Sand, insgesamt rund 100 Tonnen, geordert. Vielleicht können die Werdohler den Lenne-Strand ja in diesem Sommer noch ein wenig genießen.

Spielplatz wird gereinigt

Auch auf dem großen Spielplatz an der Goethestraße wartet viel Arbeit. Die Lenne hatte die Anlage komplett überflutet, weshalb der Spielplatz jetzt erst einmal gesperrt ist. Mitarbeiter des Bauhofes müssen nun zunächst den groben Müll aufsammeln, den die Flut angeschwemmt hat, dann kommt ein Unternehmen zum Einsatz, das den Sand mit einer speziellen Maschine reinigen wird. Die Hackschnitzel, die als Fallschutz unter dem Karussell dienen, und der Fallschutz-Kies unter der Schaukel müssen allerdings ausgetauscht werden. „Das Material ist zu grob, das lässt sich nicht maschinell reinigen“, sagte Winterhoff. Wann der Spielplatz wieder zugänglich gemacht werden kann, ist noch offen. 

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