"Schneegestöber" ist Geschichte - Neues Format nur mit DJs

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Der stellvertretende Vorsitzende der Werdohler Schützen Udo Müller stellt einen Antrag zur Frühjahrsversammlung des Hauptvereins. Außerdem gab er einen Ausblick in Bezug auf die Schneegestöber-Veranstaltungsreihe.

Werdohl  Nicht ganz so gute Nachrichten gab es bei der Versammlung der zweiten Kompanie des Werdohler Schützenvereins und vom Hauptverein. Die Kompanie plagen Personalsorgen und der Hauptverein verabschiedet sich von der Veranstaltung „Schneegestöber“.

Sven Schaarschmidt bleibt Kassierer in der zweiten Kompanie des Werdohler Schützenvereins (WSV). Jan Hoffmann fungiert weiter als Schmückoffizier der Zweiten. Die beiden wurden am Sonntagvormittag während der Mitgliederversammlung im Restaurant Haus Werdohl von 13 Anwesenden gewählt. Der Sportliche Leiter der Kompanie – Yannik Müller – kündigte schriftlich an, sein Amt zum Ende des Kalenderjahres niederzulegen. 

Kompanieführer Markus Balz bemängelte derweil die schlechte Beteiligung der Kompaniemitglieder bei Veranstaltungen. Ein Mitglied konterte, dass es aber auch keine Einladungen gebe. Man erfahre von Veranstaltungen immer erst aus der Zeitung. 

Dann gab es noch einige Nachrichten aus dem Hauptverein: Die bekannte Party Schneegestöber schloss in diesem Jahr mit einem Minus ab. Sie wird in veränderter Form – mit überarbeitetem Konzept und neuem Namen – im kommenden Jahr über die Bühne gehen, teilte Udo Müller (2. Vorsitzender des Werdohler Schützenvereins) mit. Müller weiter: „Wir werden keine Livemusik mehr haben, stattdessen treten zwei DJs auf.“ 

Im Rückblick stellte er zudem selbstkritisch fest: „Wir haben uns mit der Musik beim Schneegestöber dieses Jahr vergaloppiert.“ Wie schon bei der Herbstversammlung im vorigen Jahr wird auch bei der Frühjahrsversammlung wieder Torsten Stegemann von der 3. Kompanie einen Antrag stellen, nach welchem beim Schützenfest künftig das Schießen für alle vier Kompanien freigegeben werden soll. 

2018 hatte er den Antrag nach langen Diskussionen letztlich zurückgezogen und angekündigt, über ihn jetzt abstimmen lassen zu wollen. Udo Müller von der 2. Kompanie hingegen wird dieses Mal einen Gegenantrag stellen. Demnach dürften schon ab 2019 jeweils zwei Kompanien im jährlichen Wechsel Kandidaten benennen. Nur dann, wenn beide Kompanien keinen Königsanwärter stellen könnten, würde das Schießen komplett freigegeben.

Im Zuge der Frühjahrsversammlung muss auch ein neuer 2. Geschäftsführer des Hauptvereins gewählt werden. Der bisherige Amtsinhaber Detlef Heinz hatte angekündigt, nicht erneut zu kandidieren. Udo Müller verkündete am Sonntag, dass es bisher aus keiner der vier Kompanien einen Kandidaten für diesen Posten gebe.

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