Versammlung der Bürgergemeinschaft

WBG hält an Ausstieg aus Rosmart 2.0 fest

Wurden im Rahmen der Jahreshauptversammlung in ihren Ämtern bestätigt: (von links) Peter Jung, Klaus Dieter Frick, Michael Rothstein, Zorica Rothstein und Heike Mertens.
+
Wurden im Rahmen der Jahreshauptversammlung in ihren Ämtern bestätigt: (von links) Peter Jung, Klaus Dieter Frick, Michael Rothstein, Zorica Rothstein und Heike Mertens.

„Wir sind am Anfang viel belächelt worden“, sagte Thorsten Hänel, Fraktionssprecher der WBG, bei der Jahreshauptversammlung der Werdohler Bürgergemeinschaft im Bistro LA.

„Doch man lernt dazu. Und mittlerweile sind wir etabliert“, ergänzte der Kommunalpolitiker.

„Worüber ich jedoch nicht mehr lachen kann, das ist der Müll in Werdohl“, stellte er fest. „Das gilt auch für die Grünabfälle.“ Dieses Thema bleibe ebenso auf der Agenda der Bürgergemeinschaft, wie der Ausstieg Werdohls aus dem interkommunalen Projekt mit Altena und Lüdenscheid der Erweiterung des Gewerbegebietes Rosmart (Rosmart 2.0). Weiter berichtete Hänel in seinem Bericht aus der Fraktion, „dass es bald wieder eine Telefonzentrale im Rathaus geben wird“. Dies habe ihm Bürgermeister Andreas Späinghaus (SPD) versprochen.

Bald weitere E-Ladesäulen im Stadtgebiet

Ebenso zuversichtlich sei er, was die Errichtung weitere Ladesäulen im Stadtgebiet für E-Autos und E-Bikes angehe. Damit würden dann in Kürze zwei WBG-Anträge umgesetzt. Andere politische Weichenstellungen, argumentierte Hänel, ohne diese konkret zu benennen, „lösen wir auf dem kurzen Dienstweg, ohne eine Rats- oder Ausschusssitzung abzuwarten und erst einen Antrag zu stellen“. Direkte Gespräche mit der Verwaltung führten oft in viel kürzerer Zeit zum Erfolg.

WBG-Vorsitzender Klaus Dieter Frick berichtete, dass die Wählergemeinschaft aktuell 45 Mitglieder habe. „In kleinen Gruppen“ hätten diese coronakonform im Vorjahr Kommunalwahlkampf gemacht. „Das Ergebnis hätte besser ausfallen können“, bilanzierte er. Die WBG holte knapp 15 Prozent (Kommunalwahl 2014: 15,3 Prozent) und ist wieder mit fünf Sitzen als drittstärkste Fraktion im Stadtrat vertreten.

Kasse nach Wahlkampf im Minus

Kassenwartin Zorica Rothstein berichtete von einem deutlichen Kassenminus nach dem Kommunalwahlkampf.

Bei den Wahlen wurden der Vorsitzende Frick, Schriftführer Michael Rothstein und die Beisitzer Christian Klepatz sowie Peter Jung wiedergewählt. Michelle Nohl wurde erstmals als Beisitzerin berufen. Eine Satzungsänderung wurde im Rahmen der Versammlung auch noch beschlossen. Diese besagt, dass künftig alle WBG-Versammlungen beschlussfähig sind, unabhängig von der Anzahl der Anwesenden.

Unter dem Punkt Verschiedenes wurde der WBG-Vorstand beauftragt, sich stärker für eine Sanierung der Fahrbahnen in den Ortslagen Pungelscheid, Königsburg und Riesei einzusetzen. Im Rahmen der Jahreshauptversammlungen wurden in Abwesenheit zudem die Mitglieder Yudaer Ilhan und Josef Schütt für jeweils zehnjährige Mitgliedschaft geehrt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare