Wassertemperatur im Hallenbad korrigiert

Das Wasser im Hallenbad (hier eine Aufnahme vom Lichterschwimmen) war eine Saison lang völlig überhitzt. Jetzt ist es wieder auf normale Temperaturen eingestellt worden. Das führt zu Fragen.

Werdohl - Badegäste haben in den vergangenen Tagen moniert, das Wasser im Hallenbad sei zu kalt und der Bäderbetrieb würde sozusagen „am falschen Ende“ sparen. Bäder-Chef Frank Schlutow erklärte am Freitag gegenüber unserer Redaktion, was es mit der gefühlten Kälte auf sich hat.

„Die gesamte vergangene Hallenbad-Saison und auch einige Zeit davor war das gesamte Bad total überhitzt“, so Schlutow. Das Wasser sei ständig mehr als 30 Grad warm gewesen, was sich durch die enorme Beckenabstrahlung auch auf die Lufttemperatur ausgewirkt habe. Den Schwimmern aus den Vereinen sei das Wasser viel zu warm gewesen und vielen Besuchern sei die Lufttemperatur kaum zum Aushalten erschienen.

In dieser Sommersaison sei Zeit und Gelegenheit gewesen, so Schlutow, die defekte Temperatursteuerung in der Schwimmhalle zu reparieren. Der Bäder-Chef: „Die Steuerung war kaputt, es ging immer nur die volle Wärmeleistung.“

Jetzt seien die Temperatursteuerung der Heizung und auch die der Lüftung in Ordnung gebracht worden. In den ersten Tagen nach der Öffnung des Hallenbades sei das vor allem den Stammgästen aufgefallen. Das Wasser im Bad habe jetzt an normalen Tagen 27 Grad – der Unterschied zur vergangenen Saison sei da schon spürbar. „Wir sparen hier aber nicht irgendwas, sondern wir haben endlich wieder den Normalzustand hergestellt“, so Schlutow. Von Dienstag bis Donnerstag werde das Wasser täglich um ein Grad erwärmt, damit es am Freitag, dem Warmbadetag, zwischen 29 und 30 Grad habe. Samstags werde die Anlage gespült, so dass sich dann wieder langsam die Regel-Temperatur von 27 Grad einstelle. Nur Therapiebecken hätten um die 30 Grad Wassertemperatur, Schwimmbecken wie das am Riesei würden mit 27 oder 28 Grad gefahren, reine Sportbecken hätten nur eine Wassertemperatur von 24 bis 25 Grad. - Von Volker Heyn

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