An der Goethestraße

Wasserspielplatz gesperrt: Das ist der Grund

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Die Wasserspielecke auf dem Spielplatz in der Innenstadt ist derzeit abgesperrt. Grund dafür ist aber nicht etwa ein Schaden an Wasserleitungen oder Pumpen. Vielmehr will die Stadt die Anlage aufwerten.

Werdohl – Die Wasserspielecke auf dem Spielplatz an der Goethestraße ist seit Dienstagmittag abgesperrt.

Die Stadt Werdohl nutzt das noch kalte Wetter, um dort eine Anlage zu installieren, die viele Kinder und Eltern bisher noch vermissen. 

In rund 200 Arbeitsstunden hatten Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofes und die Arbeitsgruppe Flüchtlinge im Frühjahr 2018 auf dem städtischen Spielplatz einen Wasserspielplatz eingerichtet. Die Anlage wurde in den beiden folgenden heißen Sommern gut angenommen. Ein Wunsch blieb allerdings bisher aus finanziellen Gründen unerfüllt: Eine zumindest teilweise Verschattung der Anlage, damit die Kinder nicht immer in der prallen Sonne spielen müssen. 

Manko wird beseitigt

Jetzt werde die Stadt dieses Manko beseitigen, sagte Michael Tauscher von der Abteilung Jugend und Soziales auf Nachfrage. „Es wird eine natürliche Überdachung gebaut“, antwortete er auf die Frage, warum die Wasserspielecke derzeit abgesperrt ist. Aus Holz werde ein Pavillon mit Rankhilfen errichtet, daran solle später Wilder Wein („Der ist ungiftig.“) ranken. Tauscher: „Damit schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: Diese Lösung ist günstiger als ein Sonnensegel und obendrein naturnah, was zu der naturnahen Gestaltung des Wasserspielplatzes passt.“ 

Pünktlich zum Beginn der warmen Jahreszeit soll die Wasserspielecke nach Tauschers Worten wieder geöffnet werden. „Wahrscheinlich zu den Osterferien, bei schönem Wetter auch schon früher“, nannte er einen möglichen Termin. 

Stadt reagiert auf Leserhinweis

Gute Nachrichten hatte Michael Tauscher auch im Zusammenhang mit den Schaukeln, an denen SV-Leser Horst Fenner kürzlich kritisiert hatte, dass sie wegen darunter stehender Wasserlachen nicht genutzt werden könnten. „Dort wird in der nächsten Woche ein Fallschutz aus Rollkies aufgebracht“, kündigte der Spielplatz-Fachmann aus dem Rathaus an. Mit diesem Material habe die Stadt gute Erfahrungen gemacht. „Der Kies reinigt sich praktisch selbst“, über die kostengünstige Lösung, die laut Tüv-Berichten und den Versicherungsrichtlinien bestens für stoßdämpfende Spielplatzböden geeignet ist. 

Weitere Pluspunkte des Fallschutzkieses: Das Material gefriert im Winter in den seltensten Fällen und gegenüber Holzschnitzeln hat er den Vorteil, dass er nicht schimmelt.

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