Wasserspiel für Brüninghaus-Platz

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Hochbeete, Bäume und Brunnen sollen neuen Bäumen Platz machen.

Werdohl - Ein sieben Meter breiter Verbindungsweg soll künftig vom Lenneufer in die Innenstadt führen. Am Fluss soll eine breite Rasenfläche zum Ausruhen einladen. Der Brüninghaus-Platz soll sich optisch in Richtung Ludwig-Grimm-Park öffnen. So sieht es die Entwurfsplanung des Büros Geskes.Hack vor, die am Dienstag im Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung vorgestellt wird und der Redaktion bereits vorliegt.

„Die Trennlinie zwischen Brüninghaus-Platz und Ludwig-Grimm-Park soll aufgebrochen werden“, erläuterte Thomas Schroeder von der Abteilung Bauen gestern auf Nachfrage unserer Zeitung. Dazu könnten laut Entwurfsplanung zwei Faktoren beitragen. Der Gehweg auf der Seite des Parks bekommt das gleiche Pflaster aus großen Natursteinen, das auch den Brüninghaus-Platz umrandet. Und die Buswartehäuschen, die jetzt noch auf beiden Straßenseiten stehen, sollen auf der Parkseite in Richtung Christuskirche und auf der Platzseite in Richtung Moschee versetzt werden. Zwar sei der Buswartebereich nicht Teil dieses Planungsauftrages, sondern werde von einem anderen Büro bearbeitet, teilte Schroeder weiter mit. Die Pläne dafür würden aber ebenfalls am Dienstag im Ausschuss vorgestellt.

Die Innenfläche des Brüninghaus-Platzes soll sich durch ein feineres Pflaster aus zwölf mal zwölf Zentimeter großen Natursteinen von der Umrandung absetzen. Einige Plattenlinien sollen den Platz optisch auflockern.

Dem Entwurf zufolge werden einige neue Bäume gepflanzt; die Hochbeete, der Brunnen sowie die Bäume, die jetzt auf dem Platz stehen, sollen verschwinden. Neu ist ein Wasserspiel mit einem Durchmesser von sechs Metern. „Dezente Wasserfontänen“ seien angedacht, informierte der Verwaltungsmitarbeiter. Dieses Wasserspiel solle nicht durch eine Mauer abgegrenzt, sondern sehr offen gestaltet werden und fast ebenerdig liegen. Dadurch soll es „begehbar und für Kinder bespielbar“ sein, so Schroeder, und in Veranstaltungen eingebunden werden können.

Der Weg zur Lenne über die Stadtspange soll laut Entwurfslegende aus „Asphalt mit Kaltplastik“ bestehen. Dahinter verbergen sich geschwungene Linien ähnlich Straßenmarkierungen, sagte Schroeder. Diese solle aber nicht weiß sein, sondern gold- oder metallfarben. Neben einer Treppe soll auch eine Rampe hinunter zum Fluss führen, sodass der Weg barrierefrei ist. Das Lenneufer soll als „Verweilort“ gestaltet werden. Einige Natursteinblöcke können als Sitzgelegenheit dienen.

Nicht in der Entwurfsplanung enthalten, aber offenbar angedacht ist ein mobiles Café. Dieses ist auf der Grenze zwischen Goetheparkplatz und Lennespange eingezeichnet. Zwar sei noch nichts spruchreif, sagte der Verwaltungsmitarbeiter. Es habe aber schon mehrfach Anfragen von interessierten Werdohlern gegeben, die ein solches Café betreiben wollten. Mobil solle das Café nicht nur wegen der Hochwassergefahr sein. Möglicherweise sei eine solche Gastronomie im Winter „nicht so lukrativ“.

Thomas Schroeder betonte, dass es sich bei dem Plan um „einen zu beratenden Entwurf“ handele. „Es ist noch nichts in Stein gemeißelt“, sagte er. „Nach der Sommerpause geht es dann ans Eingemachte.“

Von Constanze Raidt

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