Im Wald bestohlen

Mann ohne festen Wohnsitz verliert sein letztes Hab und Gut

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Ein Mann ohne festen Wohnsitz wurde jetzt auch noch um sein letztes Hab und Gut gebracht.

Werdohl – Der 26-jährige Werdohler campiert derzeit bei Espenhagen im Wald unter freiem Himmel. Dort hatte er am Freitag seinen Besitz liegen gelassen, um gegen 6.30 Uhr zur Arbeit zu gehen. 

Als der Mann gegen 21.45 Uhr zurückkehrte, waren seine Sachen verschwunden. „Es handelt sich um einen schwarzen Koffer mit Dokumenten und Festplatten, eine Puma-Sporttasche mit Kleidung und eine Luftmatratze mit Bettdecken“, heißt es in der Mitteilung der Polizei. 

Weitere Hilfe abgelehnt

Christof Hüls, Pressesprecher der Polizei, konnte auf Anfrage nicht sagen, warum der 26-Jährige dort sein Nachtlager aufschlagen musste. „Die Kollegen haben ihm weitere Hilfe angeboten, die hat der Mann allerdings abgelehnt“, sagte Hüls. Sollte jemand Teile der entwendeten Sachen finden, bittet Hüls, dies der Polizei unter Tel. 02392/93990.

Das Campen im Wad ist in NRW laut Landesforstgesetz übrigens generell verboten. Laut Bußgeldkatalog drohen bis zu 300 Euro Strafe, wenn dies vom jeweiligen Grundstückseigentümer zur Anzeige gebracht wird.

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