Votum für Kultursommer

Bürgermeister Griebsch (l.) sowie Reinhild Wüllner-Leisen und Rainer Gumz rühren die Werbetrommel

WERDOHL ▪ Auf ein qualitativ gutes Programm „mit einem schönen, thematischen Querschnitt“, so Bürgermeister Siegfried Griebsch, sei auch beim Werdohler Kultursommer 2010 geachtet worden. Diese seit etlichen Jahren bestehende, achtteilige Veranstaltungsreihe sei fester Bestandteil der Werdohler Kulturlandschaft, werde langfristig erhalten bleiben und solle für das Angebot 2011 noch weiter entwickelt werden.

Das Programm, das Veranstaltungen zwischen dem 19. Juni und 24. September vorsieht, ist auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen ausgerichtet und beginnt – wie berichtet – am kommenden Samstag ab 13.30 Uhr mit einem vierteiligen Konzertangebot (Bigband der Musikschule, Offenes Singen, Jugendsinfonieorchester und Förderpreiskonzert zum Musikschultag). Am folgenden Freitag geben sich die Boptown Cats von 17 bis 20 Uhr auf dem Brüninghaus-Platz die Ehre.

Nicht ganz so schwungvoll aber dafür spannend dürfte es am 17. Juli werden, wenn das Improvisationstheater Emscherblut aus Dortmund zu Gast ist. Mit dem Programm „ZuFuß“ lädt das fünfköpfige Ensemble zu einem besonderen Stadtgang ein. Zwischen Versebrücke und Bahnhof wird in kleinen Szenen (die auch auf Stichworte aus dem Publikum entwickelt werden können) auf Werdohler Ereignisse eingegangen. Das, so ist man im Rathaus überzeugt, werde viel Spaß für Akteure und Mitwanderer bringen.

Für Kinder ab vier Jahren geht es am 22. Juli weiter. Das Tamalan-Theater führt das Märchen „Rumpelstilzchen“ oder „Alles andere bleibt geheim“ auf.

Merken sollte man sich auf jeden Fall auch den 21. August. Dann tritt vor dem Werdohler Bahnhof das Bahnorchester Altenbeken 1919 (von Klassik bis Pop) auf. Verknüpft wird dieses Gastspiel mit dem Bürgerfrühschoppen.

Das Abstimmungsverfahren für das traditionelle Wunschkonzert am 4. September läuft bereits. Jeder kann – wie berichtet – seine Vorstellungen für die Programmgestaltung einbringen.

Ganz besonderes Augenmerk liegt diesmal auf dem Festival „Rock für Kids“. Es findet zwar am 19. September zum 16. Mal statt – aber erstmals in Werdohl, auf dem Bolz- und Spielplatz an der Goethestraße. Es soll, so Bürgermeister Griebsch, so etwas wie „ein Stadtfest für Kinder“ werden. Getragen wird es von den Städten Werdohl und Plettenberg, die – im Gegensatz zur bisherigen Handhabung – künftig im jährlichen Wechsel als Ausrichter auftreten.

Kultursommer-Finale ist dann für dieses Jahr am 24. September mit der fünften Auflage von „Sport meets Music“ auf dem Spielplatz an der Goethestraße. Sport, Musik und Tanz sollen vor allem Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren begeistern, so die Zielsetzung.

Rainer Kanbach

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