Voßloh und Wershoven antworten der FSV

Das Stadion Riesei.

Werdohl - Gemeinsam haben die CDU-Bürgermeisterkandidatin Silvia Voßloh und der SPD-Bürgermeisterkandidat Matthias Wershoven auf den gestern in dieser Zeitung geäußerten Wunsch der FSV nach einem zweiten Kunstrasenplatz auf dem Riesei geantwortet. Eine schriftliche Antwort werden sie dem FSV-Vorstand nicht zukommen lassen. Wershoven und Voßloh erklärten sich bei einem gemeinsamen Besuch in der Redaktion unserer Zeitung.

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„Wir gehören beide nicht der Verwaltung an und wissen auch nichts über den aktuellen Stand der Gespräche zwischen dem FSV-Vorstand und der Verwaltung.“ Auf diese Formulierung einigten sich die beiden Kandidaten bei ihrem Besuch in der Redaktion. Sie seien zwar generell über das Thema informiert, doch wüssten sie nichts über etwa angesprochene Summen.

Die FSV selbst hatte in ihrem Schreiben von jährlichen Unterhaltungskosten des Rasenplatzes zwischen 35 000 und 70 000 Euro geschrieben. Dass die Stadt den Rasenplatz ab 2017 nicht mehr unterhalten will, ist ein Ratsbeschluss im Rahmen des Sparpaketes. Im Haushalt ist auch eine konkrete Summe festgeschrieben, die ab 2017 eingespart werden soll. Wershoven: „Diese Summe kann nicht so ohne weiteres für etwas anderes ausgegeben werden.“

Die von der FSV in dem Schreiben angeregte Lösung, für die Hälfte der Unterhaltungskosten einen Kredit für einen Kunstrasenplatz abzubezahlen, könne auf den ersten Blick deshalb nicht funktionieren. Nötig wären auf jeden Fall genaue Zahlen.

„Kurzfristig“, wie von der FSV gewünscht, könne sicher nichts verändert werden. Wershoven und Voßloh wunderten sich, warum die FSV diese Problematik nicht bei der Podiumsdiskussion im Vier Jahreszeiten angesprochen habe. Voßloh: „Eine Umsetzung des FSV-Wunsches kann auch keiner von uns beiden versprechen, in jedem Fall muss so etwas der Rat entscheiden.“

„Natürlich“ seien die Stadt und der zukünftige Bürgermeister oder die zukünftige Bürgermeisterin auf Ehrenamtliche angewiesen. Wershoven: „Wir wollen zu einem guten Miteinander kommen, damit sich alle Sportvereine bei uns wohlfühlen.“ Die entsprechende Frage der FSV in Richtung „Bürgernähe“ weise auf eine „Unzufriedenheit der FSV mit dem Kontakt zur Stadtverwaltung“ hin. Beide einigten sich auf diese Antwort von Voßloh: „Wer von uns beiden am Sonntag gewählt wird, wird die Gespräche mit der FSV wieder aufnehmen.“ Die Fronten, die vielleicht verhärtet seien, könnten damit aufgelockert werden.

Bürgermeister Griebsch gab gestern dazu eine Stellungnahme ab. - von Volker Heyn

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