Vossloh: Verkauf von US-Tochter ist perfekt

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Der STammsitz des Vossloh-Konzerns ist Werdohl.

Werdohl – Der Verkehrstechnikkonzern Vossloh hat den Verkauf seiner schwächelnden US-Tochter Cleveland Track Material (CTM) im Geschäftsbereich für kundenspezifische Module abgeschlossen.

Das gab das börsennotierte Unternehmen mit Stammsitz in Werdohl am Donnerstag bekannt. 

Erwerber ist Progress Rail, eine Tochtergesellschaft der Caterpillar Inc. mit Sitz in Albertville (Alabama/USA). Der Verkaufspreis soll bei umgerechnet rund 35 Millionen Euro liegen. 

Ein finanzstarker Partner 

„Wir freuen uns, mit Progress Rail einen strategischen und finanzstarken Partner und neuen Eigentümer für CTM gefunden zu haben“, sagt Oliver Schuster, Vorstandsvorsitzender der Vossloh AG. „Mit dem Abschluss des Verkaufs haben wir einen weiteren bedeutenden Meilenstein im Rahmen unseres aktuell laufenden Maßnahmenprogramms erreicht.“ Dieses sieht vor, sich von verlustreichen und unterdurchschnittlich profitablen Geschäften zu trennen. Ende August hatte Vossloh bereits angekündigt, sein Lokomotiven-Geschäft für 15 bis 20 Millionen Euro nach China zu verkaufen. 

Etwa 200 Stellen werden abgebaut 

Teil des Maßnahmenprogramms ist es auch, die Zahl der weltweit rund 3800 Mitarbeiter um etwa fünf Prozent zu reduzieren. Das Ausscheiden der etwa 200 Mitarbeiter betrifft die Jahre 2019 und 2020. Für das laufende Jahr rechnet Vossloh nach aktuellem Stand mit Aufwendungen für den Personalabbau in der Größenordnung von rund 30 Millionen Euro.

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