Vossloh hat in naher Zukunft Großes vor

Will auch mit fast 64 Jahren noch nicht in den Ruhestand gehen: Vossloh-Betriebsrat Wolfgang Klein berichtete beim Bürgerstammtisch am Montag über seine Arbeit. J

WERDOHL ▪ „Vossloh hat in naher Zukunft noch etwas Großes vor“, erläuterte Wolfgang Klein. „Da möchte ich dazu beitragen, dass es gelingt.“ So begründete der Europabetriebsratsvorsitzende des Werdohler Unternehmens bei seinem Besuch beim Bürgerstammtisch in der Gaststätte Versevörder Hof am Montagabend, warum er noch nicht daran denkt in den Ruhestand zu gehen, obgleich er im kommenden Jahr 64 Jahre alt wird.

Als Gavaniseur kam der 63-Jährige vor 38 Jahren zur Firma Vossloh. Seit 24 Jahren ist er nun Betriebsratsvorsitzender. Er betreut Werke in neun Ländern, die er jährlich auch ein- bis zweimal persönlich aufsucht. Weltweit hat Vossloh rund 5000 Beschäftigte. Die Familie Vossloh, zu der Klein noch rege Verbindungen pflege, halte noch 32 Prozent an dem Unternehmen.

Auf Nachfrage erklärte Klein, dass – wenn er dann doch einmal in Rente gehe – sein Nachfolger zwar nicht mehr über den guten Kontakt zur Vossloh-Familie verfüge, „doch es schon irgendwie weiter gehen“ würde. Werdohl sei die Wiege des Konzerns. Klein kann sich nicht vorstellen, dass der Name Vossloh aus der Stadt verschwindet.

Zu Beginn hielt der Betriebsratsvorsitzende erst ein kurzes Referat, in welchem er die komplette weltweite Geschichte des Unternehmens Vossloh skizzierte. Im Anschluss daran bedankte er sich für die Einladung des Bürgerstammtisches und sprach für das erste Quartal des kommenden Jahres eine Gegeneinladung aus. ▪ kol

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