Sponsoren für die Voltigier-Abteilung

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Die Mitglieder des Reit- und Fahrvereins konnten im vergangenen Jahr zahlreiche Erfolge verbuchen. Arnold Noelle (links, mit Präsent) wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Werdohl - Unverändert geht der Vorstand des Reit- und Fahrvereins Rentrop nach der Mitgliederversammlung ins neue Geschäftsjahr.

Einstimmig wiedergewählt wurden Björn Schröder (1. Vorsitzender), Jennifer Moll (Schriftführerin), Michael Schneider (Kassierer) und Dieter Noelle (Vertreter Fahren). Entsprechend sprach die Versammlung dem Vorstand uneingeschränkt das Vertrauen aus. Noch bemerkenswerter als diese eindeutigen Abstimmungsergebnisse waren klare Äußerungen von Gewählten, dass sie sich freuen, ihre Aufgaben fortführen zu können. 

Zum Ehrenmitglied ernannten die Vereinsmitglieder im Restaurant Culo del Mondo Arnold Noelle. 

Zahlreiche Wimpel berichteten von erfolgreichen Turnier- und Bewertungsteilnahmen der Mitglieder – in den meisten Abteilungen läuft es rund, wie die Fachwarte berichteten. Allerdings wurde auch deutlich, dass es ein Sorgenkind gibt: das Voltigieren. Die Kosten übersteigen seit längerem die Einnahmen. Im Jahreslauf entwickelt sich dadurch immer ein erhebliches Defizit – eine Entwicklung, die sich der Verein auf Dauer nicht mehr leisten kann. „Da leiden auch die anderen Sparten drunter“, hieß es in der Versammlung. 

Einen ersten Schritt zur Lösung des Problems unternahm der Verein mit einem Sponsorenlauf, der 3500 Euro für die Anschaffung eines neuen Voltigierpferdes erbrachte. Mit seiner Hilfe sollen die Erträge aus der Voltigier-Abteilung gesteigert werden.

Aus der Runde gab es darüber hinaus den Vorschlag einer Preiserhöhung, um die Defizite in den Folgejahren zu mindern. Die radikalste Lösung einer Auflösung der Abteilung, die immerhin gut 40 Mitglieder zählt, steht damit vorerst nicht zur Diskussion: „Man kann heute nicht sagen: Wir verkaufen die Pferde.“ Dieter Noelle rief stattdessen zur Anwerbung von Sponsoren auf, um einen Teil der Kosten zu decken.

Diskutiert wurde auch über die Rolle, die das Voltigieren zukünftig im Reit- und Fahrverein Rentrop spielen soll – zwischen den ambitionierteren Angeboten in Altena und Wiblingwerde. Schmunzeln ließ die etwas robuste Äußerung einer Dame, die sich mit dem Sport auf den Pferderücken offenbar noch nicht so ganz hatte anfreunden können: „Voltigieren? Ich habe das noch nicht mitgekriegt. Das ist mir zu hoppelig.“

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