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Vorschläge noch möglich: Wie soll der VDM-Kreisel aussehen?

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Bei der Gestaltung von Mittelinseln in Kreisverkehren sind einige Regeln zu beachten, weiß inzwischen auch der Ustea-Vorsitzende Jürgen Henke.
Jürgen Henke steht vor dem VDM-Kreisel und zeigt ein Merkblatt des Landesbetriebs Straßen.NRW mit Hinweisen zur Gestaltung von Mittelinseln in Kreisverkehren. Noch bis zum Wochenende können Vorschläge genannt werden. © Volker Griese

Der VDM-Kreisel soll schön werden. Dafür soll die Mittelinsel ansprechend gestaltet werden – wie genau, können Bürger mitbestimmten. Wer eine Idee hat, wie der Kreisverkehr gestaltet werden könnte, sollte sich jetzt sputen.

Werdohl ‒ Wie berichtet, sammelt Jürgen Henke (SPD), Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung (Ustea), seit einigen Wochen Vorschläge, was konkret gemacht werden kann. Eigentlich sollte damit am Donnerstag Schluss sein. Weil es so gut läuft, verlängert Henke nun diese Frist bis zum Wochenende (4. Dezember).

Henke spricht von einer guten Beteiligung. „Bis jetzt sind 26 Vorschläge eingegangen“, berichtet er. Und einige davon seien sehr schön. Angetan hat den Ustea-Vorsitzenden dabei, dass auch Jugendliche einige Vorschläge abgegeben hätten. Auch aus Köln und Gelsenkirchen hätten sich ehemalige Werdohler mit Ideen gemeldet. Verraten möchte Henke noch nichts, ist sich aber sicher, dass sich aus den ganzen Vorschlägen ein guter Gesamtvorschlag erarbeiten lässt.

Jetzt möchte er noch einmal alle Interessierten ermuntern, bis zum Wochenende ihre Vorschläge mitzuteilen und zwar direkt an ihn. Die E-Mail-Adresse lautet juergenhenke1@aol.com; die Adresse: Im Sundern 11, 58791 Werdohl. Umgesetzt werden könnte der überzeugendste Vorschlag dann eventuell während der endgültigen Herstellung des Kreisel-Abzweiges Neuenrader Straße, weil dann der Kreisverkehr ohnehin noch einmal gesperrt werden müsse, sagte Henke bei der Vorstellung der Aktion Anfang November gegenüber der Redaktion.

Der VDM-Kreisel ist zwar seit über einem Jahr befahrbar, aber noch nicht wirklich fertig. Einerseits ist der Abzweig Neuenrader Straße erst provisorisch hergestellt und noch nicht fertig ausgebaut, andererseits steht eben die Gestaltung der Mittelinsel aus. Diese Gestaltung wird schon länger diskutiert.

Nach einer Diskussion, ob die Stadt vielleicht zu spät ihr Interesse angemeldet haben könnte, bei der Gestaltung mitzureden, hatte Bürgermeister Andreas Späinghaus, wie damals berichtet, schließlich in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung (Ustea) im April 2021 die Möglichkeit einer Bürgerbeteiligung ins Spiel gebracht.

In der Ustea-Sitzung vom 17. Oktober delegierte Späinghaus diese Bürgerbeteiligung zurück an die Politik; die personellen Ressourcen der Verwaltung reichten dafür nicht aus. Schließlich nahm sich Henke der Sache an. Er bildete eine interfraktionelle Jury, die über die Gestaltungsvorschläge aus der Bevölkerung befinden soll. In der Jury sitzen neben Henke selbst noch Lutz Hoffmann (CDU), Klaus-Dieter Frick (WBG) und Rainer Schmidt (FDP). Bis zum Wochenende können jetzt noch Vorschläge aus der Bürgerschaft eingehen.

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