Vorbeugende Erneuerung: Neue Gas- und Wasserleitungen am Rodt

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Auf einer Länge von rund 100 Metern lässt die Stadt derzeit einen letzten Abschnitt des Höhenwegs neu asphaltieren, die Stadtwerke nutzen diese Gelegenheit und lassen gleichzeitig Wasser- und Gasleitungen neu verlegen.

Werdohl - Die Stadtwerke haben in dieser Woche im Höhenweg auf einer Länge von rund 100 Metern die Gas- und die Wasserleitung erneuern lassen. Dabei handelte es sich gewissermaßen um eine vorbeugende Erneuerung.

Weil die Stadt Werdohl in diesem Bereich ohnehin Straßenbauarbeiten durchführen lässt, nutzen die Stadtwerke die Gelegenheit, die dort verlegten Leitungen auszutauschen. „Dann müssen wir nicht unter Umständen in wenigen Jahren die neu asphaltierte Straße wieder aufreißen“, erklärte Ute Wechselberger von den Stadtwerken. 

Denn in absehbarer Zeit wären die schon in die Jahre gekommenen Leitungen „fällig“ gewesen. Die Stadt lässt auf dem Höhenweg zwischen der Einmündung Fichtenstraße und dem Wasserhochbehälter eine neue Asphaltdecke auftragen. 

Letzter Bauabschnitt in diesem Bereich

Das solle je nach Witterung in der nächsten oder übernächsten Woche passieren, sagte Martin Hempel, Leiter der Tiefbau-Abteilung im Rathaus. „Dann haben wir die Fahrbahn des gesamten bebauten Höhenweges saniert“, betrachtete er dies als letzten Bauabschnitt in diesem Bereich. 

Um die neue Wasserleitung einzubauen, musste am Mittwoch fast im gesamten Wohngebiet Rodt die Wasserversorgung unterbrochen werden. Betroffen waren neben dem Höhenweg selbst noch der Birkenweg, die Fichten-, Buchen-, Eichen- und Rodtstraße sowie der obere Teil des Nordheller Wegs. 

Nicht alle Haushalte erreicht

Durch eine Zeitungsveröffentlichung hatten die Stadtwerke die Anwohner dieser Straßen vorgewarnt und aufgefordert, sich einen Wasservorrat für etwa sieben Stunden anzulegen. Doch offensichtlich hat der Versorger auf diesem Kommunikationsweg nicht alle Haushalte erreicht. Deshalb traf das Versiegen der Wasserquelle einige unerwartet. 

„Normalerweise werden die betroffenen Haushalte von uns rechtzeitig angeschrieben, bevor wir solche planbaren Arbeiten durchführen“, sagte Ute Wechselberger. Ob das in diesem Fall versäumt worden sei, konnte sie allerdings nicht feststellen. Die Beschwerden aus dem Wohngebiet Rodt sprechen nicht dafür, dass die Stadtwerke ihre Kunden per Brief benachrichtigt haben. 

Immerhin waren die Arbeiten am Mittwoch schon nach weniger als der Hälfte der veranschlagten Zeit abgeschlossen. Schon nach rund drei Stunden floss das Wasser wieder wie gewohnt aus den Hähnen.

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